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Neues Sportforum

Platzübergabe Sportforum

Am Dienstag, den 4.02.2014 ist es endlich soweit: die Kunstrasenplätze des neuen Sportforums werden an diesem Tag offiziell eingeweiht!

Die Einweihung wird um 19 Uhr stattfinden und wenn das Wetter es zulässt, können sich die Gäste bereits von der Bespielbarkeit überzeugen. Zudem wird es auch warme Getränke und einen kleinen Imbiß vom Grill geben. Mit der Eröffnung dieser Rasenplätze beginnt der Anfang vom Ende eines langen Weges, nicht nur für den MSV, sondern auch für die Dabendorfer Schulen, die dann endlich über eine vernünftige  Sportstätte verfügen werden.

Pläne fürs Sportforum Dabendorf nahmen weitere Hürde in der Zossener Stadtverordnetenversammlung
(Quelle: Zossener Rundschau vom 09.03.2012, Autor: Fred Hasselmann)

DABENDORF – 14 Ja-, neun Nein-Stimmen – bei einer Enthaltung – lautete das Abstimmungsergebnis der Zossener Stadtverordneten. Kritiker und Gegner des Vorhabens hatten während der öffentlichen Auslegung des Plans vom 8. Dezember 2011 bis zum 16. Januar 2012 noch einmal ihre Bedenken gegenüber dem Millionen-Vorhaben geäußert. Insgesamt waren von 14 Bürgern aus verschiedenen Zossener Ortsteilen Stellungnahmen zum Projekt in Dabendorf eingereicht worden, wobei der Wortlaut des Widerspruchs in allen Fällen der gleiche war.

Haupteinwände der 14 Bürger, die in der Diskussion auch von Stadtverordneten der Fraktion SPD/Linke geteilt wurden: Es bestehe kein öffentliches Interesse zur Inanspruchnahme der geplanten Fläche im Landschaftsschutzgebiet (LSG), die Stadt Zossen habe genügend Flächen für Freisportanlagen, die aber in einem schlechten Zustand seien, weil schlecht gepflegt und unterhalten. Das Sportforum, so die Befürchtung der Kritiker, werde zum Rückgang der sportlichen Aktivitäten der Einwohner führen. Weitere Bedenken: Durch die Realisierung des Projekts sei eine Beeinträchtigung des Grundwassers zu befürchten, die zu erwartenden Lärmimmissionen seien problematisch, eine pietätvolle Friedhofsruhe sei nicht mehr gewährleistet. Zudem würde der Fußmarsch für die Schüler zur Sportanlage 15 bis 20 Minuten dauern. Als berechtigt bezeichnete Bürgermeisterin Michaela Schreiber den Einwand von Bauausschussvorsitzenden Hans-Jürgen Lüders (SPD), dass die geplante Zahl der Umkleidekabinen nicht ausreichen könnte. Möglicherweise liege eine Lösung des Problems in den versetzten Unterrichtszeiten von Grund- und Gesamtschule und noch anzuschaffenden Schließfächern.

Die Verwaltungschefin erklärte indes, dass die Grenze des Landschaftsschutzgebietes inzwischen verändert worden sei, so dass die zu bebauende Fläche außerhalb des LSG liegt und es nicht zu Interessenkonflikten kommen werde. Zudem betonte sie, dass Gesamt- und Grundschule – einschließlich der Sportlehrer – von Anfang an in die Planungen mit einbezogen worden sind. Es sei versucht worden, alle Wünsche und Hinweise der Fachkräfte zu berücksichtigen.

Schreiber fand während der kontroversen Debatte – in ihr wurden einmal mehr die unterschiedlichen Standpunkte und Herangehensweisen zwischen ihr und Carsten Preuß (Fraktion SPD/Die Linke) deutlich – klare Worte zu dem Vorwurf, die zweite Auslegung des B-Planes sei von den Stadtverordneten nicht beschlossen worden. Dies sei nicht notwendig gewesen, da das Plangebiet gleich geblieben sei, so die Rathauschefin. Auch sei nicht geplant, im Zusammenhang mit dem Sportforum den Plattenweg zwischen Dabendorf und Nächst Neuendorf auszubauen, wie von einigen vermutet.

Mit ihrem Beschluss vom Mittwoch hat die Zossener Stadtverordnetenversammlung die von der Verwaltung unternommenen Abwägungsvorschläge gegenüber den Einwendungen bestätigt. Nun ist die Verwaltung beauftragt, die Genehmigung der höheren Verwaltungsbehörde einzuholen. (Von Fred Hasselmann)


Neues vom geplanten, aber nicht mehr realisierbarem Sportforum
Quelle: Zossener Rundschau (18. März 2011), Autor: Fred Hasselmann, S. 14.

Vorerst keine Schulsportanlagen
Gegner des Sportforums mit einer Stimme Mehrhheit

Fast wäre es am Mittwoch eine ganz kurze Sitzung der Zossener Stadtverordneten geworden. Der Grund: 14 Stadtverordnete – vor allem aus den Reihen der Fraktion SPD/Linke/VUB – hatten der Tagesordnung ihre Zustimmung verweigert. Damit wäre die Sitzung eigentlich schon beendet gewesen, da die Tagesordnung keine Mehrheit fand. Doch die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Karola Andrae (FDP) verordnete daraufhin eine Auszeit. Nachdem Bürgermeisterin Michalea Schreiber als Kompromiss ankündigte, die von ihr beanstandeten Beschlussvorlagen nicht an diesem und auch “nicht zwingend” am kommenden Mittwoch neu zur Abstimmung zu bringen zu wollen, ging alles seinen gewohnten Gang. (…) Zum Knackpunkt des Abends wurde schließlich der Punkt 9.2. Offenlagebeschluss zum B-Plan “Sportforum Zossen”. Schon seit längerem gibt es vor allem zwischen der Fraktion SPD/Linke/VUB auf der einen, und Plan B – einschließlich der bürgermeisterin – auf der anderen Seite unterschiedliche Auffassungen zu dem ehrgeizigen Projekt, das die Stadtverordneten 2008 noch mehrheitlich angeschoben hatten. 2009 war sogar ein Entwurf des Planungsbüros Ahner/Brehm im Bauausschuss der Stadt vorgestellt und auf Anerkennung gestoßen. Fazit damals: Der Entwurf enthält alles, was ein modernes Sportforum ausmacht.
Der Pferdefuß bei dem Vorhaben: geschätzte Kosten zwischen fünf und sieben Millionen Euro. Schnell war die Rede vom “Prestigeobjekt”. Das enthält aber auch den Bau neuer Schulsportanlagen für die rund 1000 Schüler in Dabendorf, einem der größten Schulstandtorte des Landkreises. Nur um diese ging es in der vorliegenden Beschlussvorlage. Das Geld für die Schulsportanlagen – rund 1,5 Millionen Euro – steht bereit. Schreiber bot schließlich an, ganz auf den Begriff “Sportforum” zu verzichten und nur noch von “Schulsportanlagen Dabendorf” zu sprechen. Dass die Bedingungen für den Schulsport schlecht sind, räumen auch die Gegner des Projekts ein. Vor einer Zustimmung zum Neubau wollen sie aber zum Beispiel noch eine Bedarfsanalyse für die anderen Sportstätten der Großgemeinde, die Klärung der Frage der Betreiberschaft und eine Prioritätenliste. Die umfangreiche, den Abgeordneten vorgelegte Sportstättenentwicklungsplanung für die Stadt Zossen wurde von der Fraktion SPD/Linke/VUB als solche nicht akzeptiert. Die 14 Befürworter des Sportstättenbaus wurden von 15 Gegnern überstimmt.

Wir danken dem Autor für die Freigabe dieses Artikels.  


Hallo liebe Sportfreunde!

Unser seit langem verabredetes Gespräch zwischen dem MSV-Vorstand und Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber hat am Dienstag (13. April) stattgefunden. Der MSV-Vorstand wollte sich vor allem über den aktuellen Arbeitsstand in Sachen Sportforum informieren. Dass die Stadtverordnetenversammlung den 2010er Haushaltsplan der Stadt beschlossen hat, mit den finanziellen Mitteln, die für die weitere Vorbereitung auf den Bau des Sportforums erforderlich sind, hat sich ja wohl herumgesprochen. Ihr konntet es ja auch auf dieser Seite verfolgen.
Die Bürgermeisterin hat uns nun erläutert, dass derzeit die Unterlagen für die Beantragung von Fördermitteln erarbeitet werden und noch vor der Sommerpause an die entsprechenden Stellen im Land gehen sollen. Die notwendigen Voraussetzungen für eine Antragstellung liegen vor – finanziell mit dem Haushaltsplan der Stadt, die notwendigen Flächen sind im Besitz der Stadt,  und auch das baurechtliche Verfahren läuft
Nach diesem Gespräch können wir festhalten: Wir sind dem Sportforum einen weiteren Schritt näher gekommen, und wir haben die Gewissheit, dass das Vorhaben ernsthaft vorangetrieben wird.
Martina Butzek

Artikel aus der “Zossener Rundschau” vom 26.03.10 – hier

Artikel aus der “Zossener Rundschau” vom 24.03.10 zur möglichen Finanzierung des Sportforums – hier


Hier könnt Ihr einen ersten Blick auf das geplante Sportforum werfen.

Vorentwurf des Sportforums im PDF-Format…

Am Mittwoch, den 22.04.09, war der Besuch der Stadtverordnetenversammlung mehr als erfolgreich! Mit 28 Ja-Stimmen, keine Gegenstimmen und null Enthaltungen, votierten die Verantwortlichen der Gemeinde Zossen für die Aufstellung eines Bebauungsplanes mit dem Titel “Sportforum Zossen in der Gemarkung Dabendorf”. Die Diskussion darüber war überraschend kurz, und was das Ziel betrifft, ebenso überraschend einstimmig. Ein wichtiger Punkt, der höchstwahrscheinlich mit zu diesem Ergebnis beigetragen hat, ist die Tatsache, das der MSV angeboten hat, eine verantwortungsvolle Rolle als aktiver Mitgestalter zu übernehmen. Daher jetzt schon ein Aufruf an alle Mitglieder: Seid da, wenn der Vorstand Eure Hilfe braucht!! Ansonsten auch noch einmal vielen Dank an die Mitglieder, die am Mittwoch zur Unterstützung mit in Wünsdorf waren und natürlich an unseren Vorstand für die bisher geleistete Arbeit!
Ein Artikel über die SVV ist in der heutigen Ausgabe der “Zossener Rundschau” zu finden – hier.