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mit Berthold Starke

Claudia Hautumm  pixelio.de

 

April 2010 – Interview mit Berthold Starke, Abteilungsleiter Kegeln

1. Kurze Personenvorstellungen (Alter, Beruf, Familienstand etc.)

Ich heiße Berthold Starke, bin  55 Jahre , Mechaniker , verh, eine erw.Tochter, seit 1995 in Dabendorf, Mitglied beim MSV, bzw. damals ja noch Rot-Weiß Dabendorf, seit 01.01.1996.

2. Seit wann bist Du Abteilungsleiter der Abteilung Kegeln? Wie bist Du zu dieser Aufgabe gekommen, bzw. warum hast Du sie übernommen? 

Abteilungsleiter bin ich seit 2006. Der ehemalige Abteilungsleiter (Siegfried Wassermann ) hatte mich gefragt, ob Ich die Aufgaben von Ihm übernehmen würde und so ist es dazu gekommen, dass mich die Mitglieder der Abteilung Kegeln zum neuen Abteilungsleiter gewählt hatten. Seitdem macht mir die Arbeit mit den Kegler enorm viel Spaß.

3. Wie groß ist die Abteilung derzeit (aktive Mitglieder)?

Die Abteilung besteht zur Zeit aus 48 Mitgliedern, von diesen sind 30 aktiv.

4. Wie beurteilst Du die Entwicklung Deiner Abteilung seit der Fusion? Welche Pläne wurden bisher verwirklicht, wo gab es Probleme, welche sind komplett gescheitert und warum?

Durch die Fusion hat sich bei uns in der Abteilung nichts geändert, außer das der eine oder andere lieber ohne die Fusion weitergemacht hätte. Problem besehen durch die veraltete Kegelanlage, da haben wir allerdings wenig Einfluss darauf da es sich um eine private Kegelanlage handelt.

5. Was sind die Pläne für die Zukunft? Wo soll es mit der Kegel-Abteilung hingehen und wie ist die Nachwuchs-Situation im Bereich Kegeln, generell und speziell beim MSV? 

Die Pläne für die Zukunft sind u.a. dass wir die Kindermannschaft, die wir vor einem Jahr ins Leben gerufen haben, weiter zu stabilisieren und wir kommende Saison damit in den Spielbetrieb gehen. Zudem sind wir bemüht, dass wir über die Schul-AG mit den Schulen in Dabendorf weiter Kinder für den Kegelsport gewinnen, so das wir die Kinderarbeit fortführen können.

6. Eure erste Mannschaft hat ja nach ihrem Aufstieg in dieser Saison den Klassenerhalt geschafft. Wie ist Dein Fazit über die gerade abgelaufene Spielzeit für diese Mannschaft? Und wie sieht/sah es bei den anderen Teams aus?

Das Fazit lautet, dass wir letzte Saison im Großen und Ganzen in der Landesklasse mithalten konnten. Durch zwei Abgänge in der 1. Mannschaft wird es nächste Saison schon schwieriger die Klasse zuhalten. Die zweite Männermannschaft ist leider abgestiegen und wird nächst Saison in der Kreisklasse schieben, genauso wie unsere beiden Damenmannschaften.

7. Die Kegelanlage, auf der Ihr Eure Spiele bestreitet und auch trainiert ist ja, gelinde gesagt, nicht mehr die Modernste? Wie geht Ihr mit diesem Umstand um, wie viel Zeit muss investiert werden, um alles auf Vordermann zu halten und was versprichst/wünscht Du Dir vom geplanten Sportzentrum für Deine Abteilung?

Die Kegelanlage ist wirklich nicht mehr die Jüngste , zudem ist sie, wie bereits erwähnt, im Privatbesitz, so dass wir wenig Einfluss darauf haben. Zudem leisten wir diverse Arbeitseinsätze an der Außenanlage und Reparaturarbeiten an der Kegelbahn in Absprache mit dem Eigentümer, die  wir dann auch vergütet bekommen. Von dem geplanten Sportzentrum wünsch ich mir natürlich ein neue moderne 4-Bahnen-Kegelanlage und durch die engeren Aktivitäten auf dem Gelände erhoffe ich mir, dass wir den einen oder anderen noch zum Kegelsport gewinnen können.

8. Eine Frage zum Gesamtverein: Der MSV Zossen ist ja noch ein relativ junger Verein – was müsste Deiner Ansicht nach noch getan werden, damit der Verein noch enger zusammenwächst und dadurch ein besseres Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht?

Wie du schon erwähnst, lässt das Zusammengehörigkeitsgefühl zu wünschen übrig. Ich denke mit dem neuen Sportzentrum sollte eine engere Arbeit mit den Abteilungen entstehen und dadurch der Verein noch enger zusammen wachsen. Vielleicht hilft es auch noch, wenn die ein oder andere Veranstaltung gemeinsam durchgeführt wird, wie zB. das Sommerfest ect.

9. Die letzten Worte für Grüße, Anregungen, Kritiken, Lobpreisungen gehören Dir…

Trotz allen Schwierigkeiten durch den Zusammenschluss zum MSV sollten wir alle positiv in die Zukunft sehen und Geduld haben, dann sollte es mit der Zusammengehörigkeit schon funktionieren.