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Spielberichte

Saison 2016/2017

Spielbericht zum 18. Spieltag der 2. Männer:

SG GROßZIETHEN II – MSV ZOSSEN II (0:2)

Am Sonntag, den 2.04.2017 war die Zweite vom MSV ZOSSEN zu Gast bei der SG Großziethen II. Zossen hatte einen sehr guten Start in die erste Halbzeit, mit guten Chancen durch Mohammad Salaho und Sebastian Wilde. Leider wurden aber die Chancen nicht konsequent ausgenutzt. Bei angenehmem Temperaturen ließ Zossen gut den Ball in den eigenen Reihen laufen und dem Gegner kaum eine Torchance zu, sodass es mit einem 0:0 in die Halbzeit ging.

Die Gastgeber kamen etwas besser aus der Halbzeitpause, kamen aber dennoch nicht zu klaren Torchancen. Nach gut 10 gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit kam der MSV wieder besser ins Spiel. In der 53. Minute hat dann der MSV das erste Mal gewechselt: Max Gehrke kam für Andreas Senff. Dieser Wechsel zahlte sich 8 Minuten später aus! Nach einem guten Spielaufbau kam der Ball aus dem Zentrum auf dem Flügel, wo die Zossener viel Platz hatten. Max Gehrke setzte sich stark durch und wollte den Ball mit dem Außenriss reinflanken, dieser war aber so gut getreten, dass er direkt hinten ins lange Eck fiel. Die verdiente 1:0 -Führung für Zossen war endlich da!

Der MSV spielte weiter guten Fußball nach vorne und belohnte sich denn in der 65. Spielminute mit dem 2:0 durch Mohammad Salaho, der sich stark gegen 3 Leute durchsetzte. Weitere gute Torchancen folgten, die aber nicht mehr zum Tor führten.

Fazit von Trainer Lars Diebert: „Aus einer mannschaftlichen Geschlossenheit haben wir heute 3 wichtige und verdiente Punkte geholt. Es war unser bestes Rückrundenspiel, wo wir endlich mal gut den Ball laufen lassen haben und unsere Qualität im Team gezeigt haben!“

Spielübersicht:

AUFSTELLUNG:

Tor: Steffen Wetzel

Abwehr: Bodo Müller , Marcel Vetter , Marcel Mierow , Andreas Senff

Mittelfeld: Tim Freier , Marius Mücke , Lukas Reule , Julian Russlies

Sturm: Mohammad Salaho , Sebastian Wilde

 

AUSWECHSLUNGEN:

53. Max Gehrke für Andreas Senff

65. Benjamin Russlies für Tim Freier

81. Martin Gatermann für Mohammad Salaho

 

VERWARNUNGEN:

Gelbe Karten: 1

Rote Karten: 0


TORSCHÜTZEN:

Max Gehrke (61.)

Mohammad Salaho (65.)

 

Spielbericht zum 16. Spieltag der 2. Männer:

MSV ZOSSEN II – RSV WALTERSDORF III (4:0)

Heute stand für die Zweite des MSV Zossen 07 wieder ein Heimspiel an. Zu Gast war der Tabellen 12. RSV Waltersdorf III. Man merkte von der 1. Minute an, dass der MSV auf Sieg spielte und die Gäste nur versuchten, über Konter gefährlich zu werden. Doch wie so oft verpasste der MSV es, sich in der ersten Halbzeit zu belohnen und scheitertet zweimal am in der ersten Halbzeit stark haltenden RSV-Torwart. Die Zossener ließen den Ball und den Gegner relativ gut laufen und kombinierten sich immer wieder gut durch das Mittelfeld, doch der letzte Pass war leider immer wieder zu ungenau. So waren unsere Jungs zwar in der ersten Halbzeit überlegen, doch das Ergebnis spiegelte dies leider nicht wieder und man musste weiter mit den Gästen und ihren Kontern leben.

Die zweite Halbzeit fing genauso an, wie die erste: Der MSV drückte, doch schaffte es nicht, ihre Angriffe vernünftig zu Ende zu spielen. In der 60. Minute war es dann endlich soweit! Nach einem Pass von Gehrke, der gefährlich in den 5 Meter Raum der Gäste kam, gab es für eine Sekunde ein Durcheinander in der Waltersdorfer Hintermannschaft. Dies sah und nutzte der gut stehende Wilde sofort aus und hielt einfach nur den Fuß hin. 1:0 für den MSV, die hochverdiente Führung für das Team von Trainer Diebert. Danach erschien alles etwas einfacher: Die Gäste waren scheinbar durch das Gegentor verunsichert und spielten immer wieder Fehlpässe. So auch in der 66. Spielminute, wo ein nur halbherzig geklärter Ball bei dem MSV Angreifer Salaho landete und dieser sofort weiter auf Wilde spielte. 2:0 für den MSV! Nun merkte man den Gästen an, dass sie geschlagen waren und auch läuferisch nicht mehr mithalten konnten. Doch es kam noch dicker für die Gäste, denn nach einer Ecke von Gehrke, die wieder sehr gefährlich in den 5 Meter Raum kam, bekam ein Abwehrspieler der Gäste den Ball unglücklich gegen die Brust und der Ball trudelte ins Tor. Den Schlusspunkt der Partie setzte der erst kurz davor eingewechselte Steffen Wetzel mit seinem Tor zum 4:0 und somit war in der 90. Minute die Führung auch vom Ergebnis her gerecht.

Das Fazit vom Trainer Lars Diebert zu dieser Partie: „Es war ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, jedoch haben wir es wieder einmal verpasst, zwei konstant gute Halbzeiten zu spielen. Daran muss man arbeiten, denn gegen vielleicht auch besser spielende Gegner wird es sonst sehr schwer!“

Spielübersicht:

AUFSTELLUNG:
Heners, Laser, Vetter, Mierow, Siwek, Russlies J., Mücke M., Reule, Gehrke, Wilde, Salaho

AUSWECHSLUNGEN:
65. Freier für Laser
76. Zoyk für Gehrke
86. Wetzel St. für Wilde

VERWARNUNGEN:
Gelbe Karten:
Mücke M. (85.)
Rote Karten:
0

TORSCHÜTZEN:
Wilde (60., 66.)
Wetzel St. (90.)

 

Saison 2013/14

Dahlewitz III – MSV II  1:3

Die "Zwote" bleibt weiter auf Aufstiegskurs und kann scheinbar auch mit ungewohnten Anstosszeiten (10 Uhr9 hervorragend umgehen. Doch auch die Hausherren präsentierten sich ausgeschlafen und hielten die Partie lange Zeit offen.

Gegen einen kompakt agierenden Gegner tat sich der MSV lange Zeit sehr schwer. Aus dem Spiel heraus bekam man zunächst wenig erwähnenswertes zustande, da musste dann schon eine Standard-Situation herhalten. Ein Freistoß von Jan Freier landete zum 0:1 im Netz. Doch die Blau-Weißen zeigten sich nicht geschockt und glichen rund acht Minuten später bereits aus – 1:1. Beide Teams präsentierten sich in guter Verfassung. Zossen hatte zwar die bessere Spielanalge, doch Dahlewitz glich dies mit großem Engagement in käpferischer und läuferischer Hinsicht aus. Vor dem Seitenwechsel war dann noch ein Schuss von Freier, der ans Lattenkreuz des gegnerischen Tores knallte, zu verzeichnen.

Im zweiten Durchgang kam der MSV dann immer besser auf Hochtouren. Der zur Pause eingewechselte Patrick Wetzel, der nach mehrmonatiger beruflich bedingter Abstinenz sein Comeback feierte, erzielte nur kurz nach Wiederanpfiff das 1:2. Noch aber blieben die Hausherren im Spiel und auf Seite der Zossener Verantwortlichen bestand weiterhin das Gefühl, dass der Gegner jederzeit für einen Treffer gut wäre. Glücklicherweise fiel dieser aber auf der anderen Seite. Erneut war Wetzel der Torschütze, der eine Flanke von Marius Mücke per Kopf zum 1:3 in die Maschen bugsierte. Erst ab der 70. Minute erlahmten auf Dahlewitzer Seite allmählich die Kräfte. Dadurch bedingt, wurde Zossen nun wirklich dominierend, konnte aber trotz klarster Möglichkeiten keine weiteren Treffer mehr erzielen.

Aufstellung: Riethdorf, Vetter, Gebuhr, Gatermann (Bujack), Bahgdad, Freier, Mücke, Laser (Wetzel), Steinführer, Westenberger, Schiemann (Howitz) Tore: Freier, Wetzel (2)

MSV II – Schenkendorf II  1:1

Die zweite Männermannschaft bleibt im Punktspielbetrieb zwar weiterhin ungeschlagen, aber es wurde in dieser Partie deutlich, dass der Wiederaufstieg noch ein hartes Stück Arbeit wird. Dies kommt zum Teil auch daher, dass die 3. Kreisklasse eine Zwei-Klassen-Gesellschaft ist, mit vielen "Punktelieferanten" (das böse klingende Wort sei hier verziehen) und einigen wenigen stärkeren Teams, die sich auf ungfähr einer Augenhöhe befinden. Somit wird am Ende das Team aufsteigen, dass es schafft, rechtzeitig den Hebel von halber Kraft auf "volle Pulle" umzustellen.

In dieser Partie hat weder der MSV noch Schenkendorf geschafft. Daher wird man erst am Ende der Saison entscheiden können, ob es ein Punkteverlust oder Punktegewinn ist. Zossen zumindest konnte trotz des Remis die Tabellenführung verteidigen. Im ersten Durchgang jedoch hatte die Mannschaft um Kapitän Marcel Vetter so einige Probleme mit dem Gegner. Offensiv kam man nicht so richtig zum Zuge und in der Defensive waren immer wieder Wackler zu verzeichnen. Insgesamt kamen die Hausherren zu zwei sehr guten Möglichkeiten, die aber unglücklich vergeben wurden. Schenkendorf hingegen hatte deutlich mehr Ballbesitz zu verzeichnen und versuchte immer wieder mit überlegten Aktionen, in den Zossener Strafraum zu gelangen. In einer Situation zahlte sich dies auch prompt aus, als die Abseitsfalle des MSV nicht funktionierte und ein Schenkendorfer Stürmer allein vor Keeper Schulze keine Probleme hatte, den Ball zum 0:1 zu versenken.

Es dauerte dann sage und schreibe bis zur zweiten Halbzeit, ehe sich die Hausherren von diesem Schock erholt hatten. Erst dann bekamen sie das Geschehen auf dem Platz besser in den Griff. Schenkendorf hatte nur noch eine gute Möglichkeite im zweiten Durchgang, ansonsten beschränkten sich die Blau-Weißen größtenteils darauf, die Führung über die Zeit zu bringen. Diese Absicht wurde aber durch den Ausgleichstreffer von Marcel Westenberger vereitelt. Trotz der Überlegenheit schaffte es der MSV aber nicht mehr, einen weiteren Treffer nachzulegen. Unterm Strich stand nach Ansicht von Trainer Lars Diebert eine gerechte Punkteteilung, was aber kein Rückschlag im Unternehmen Aufstieg bedeuten soll.

Aufstellung: Schulze, Gatermann (Bahgdad), Kerbs, Vetter, Bujack, Laser (Howitz), Freier, Mücke, Steinführer, Schiemann, Westenberger Tor: Westenberger

MSV II – Dahlewitz II  2:3 (Pokal)

Im neugeschaffenen MAZ-Pokal war für die zweite Vertretung des MSV bereits in der zweiten Runde Endstation – allerdings auf sehr unglückliche Art und Weise. Denn teilweise überbot sich das Team von Lars Diebert und Deltef Till gegenseitig im Auslassen hundertprozentiger Torchancen. Diese Fahrlässigkeit rächte sich dann auf bittere Art und Weise.

Die Gäste gingen nach einem Fehlpass in der Zossener Defensive bereits frühzeitig mit 0:1 in Führung. Die Hausherren brauchten ein wenig, um diesen Schock zu verdauen, übernahmen dann aber die Kontrolle über das Geschehen. Doch trotz einiger guter Möglichkeiten fiel der verdiente Ausgleich erst kurz vor dem Pausenpfiff durch Jimmy Nix. Dabei spielte der MSV zu dieser Zeit längst in Unterzahl, nachdem Augustin Hoth die gelb-rote Karte gesehen hatte. Diese ist aber eher in die Kategorie "Selbstdarstellung des Schiedsrichters" einzuordnen, denn wirklich Schlimmes ist in der betreffenden Situation nicht geschehen, bzw. geäußert worden. Das sah selbst der Dahlewitzer Kapitän nach dem Schlußpfiff so.

In der zweiten Halbzeit schien zunächst alles nach Plan der Hausherren zu laufen. Erneut zeichnete sich Nix als Torschütze aus, diesmal traf er per Freistoß zum 2:1. In der Folgezeit hatte Zossen weitere Chancen, um den Sack zuzumachen. Doch Dahlewitz verteidigte nun weitaus geschickter und spielte wieder konzentrierter nach vorne. Allerdings war erst ein Fernschuß aus ca. 20 Metern notwendig, um den Spielstand wieder auszugleichen – 2:2. Acht Minuten vor Spielende gelang den Blau-Weißen sogar der dritte Treffer während dem MSV auf der Gegenseite weiterhin die Nerven versagten bzw. am gegnerischen Keeper scheiterten. Dies, und nicht der Platzverweis, war schließlich auch der Hauptgrund für diese Niederlage. Allerdings konnte das Team den Beweis erbringen, zurecht den Aufstieg in die 2. Kreisklasse anzupeilen.

Aufstellung: Schulze, Vetter , Schemmel, Laser, Siweck (Bujack), Freier, Mücke (Westenberger), Steinführer, Freiberg (Gatermann), Nix, Hoth Tore: Nix (2)

MSV II - Wünsdorf III 4:0

Die "Zwote" hat in der noch jungen Saison den ersten und ganz wichtigen Big Point gelandet. Nach zahlreichen Kantersiegen gegen deutlich unterlegene Teams aus der unteren Tabellenhälfte gastierte an diesem Tag die dritte Vertretung des Zossener Vororts Wünsdorf auf dem Dabendorfer Sportplatz, die mit zu den Aufstiegsfavoriten zählt. Doch das Trainergespann Diebert/Till sprach nach der Partie von der besten Saisonleistung ihrer Mannschaft. Von Beginn an war der MSV sowohl spielerisch als auch läuferisch klar besser und hatte bis auf 2-3 Ausnahmen jederzeit die Lage unter Kontrolle. Für das 1:0 und das 2:0 war Routinier Jan Freier verantwortlich. Zunächst per Strafstoß nach Handspiel eines Wünsdorfers im eigenen Strafraum, dann per Freistoß, der direkt im Winkel des MTV-Gehäuses einschlug. Bis zur Pause hätte man die Führung sogar noch ausbauen können, doch mehrmals scheiterte man am gut parierenden Wünsdorfer Schlußmann.

Glücklicherweise wirkte sich dies nicht negativ auf den Verlauf der zweiten Halbzeit aus. Die Gäste agierten zwar nun etwas stärker und Keeper Marcus Schulze konnte in zwei Situationen sein Können beweisen, doch letztlich reichte es nicht aus, den MSV an diesem Tag ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Das 3:0 erzielte Niklas Tempelhagen per Kopfball und in der Schlußphase stellte Robert Gebuhr aus dem Gewühl heraus den 4:0-Endstand her. Somit ist die Mannschaft unangefochtener Tabellenführer und hat saisonübergreifend 11 Spiele in Folge gewonnen! Nun gilt: weitermachen!!

Aufstellung: Schulze, Vetter, Gebuhr, Laser (Tempelhagen), Schemmel, Steinführer, Freiberg, Mücke, Freier, Ausner (Gatermann), Reichert (Müller) Tore: Freier (2), Tempelhagen, Gebuhr

Waßmannsdorf II – MSV II  1:8

Die zweite Männermannschaft bleibt in der 3. Kreisklasse weiterhin ungeschlagen, sieht sich aber dennoch mit einem Problem konfrontiert: immer mehr wird deutlich, dass ein Großteil der Mannschaften in dieser Spielklasse weit unter dem Niveau des MSV-Teams spielen, was es andererseits schwierig machen könnte, sich auf die wirklich gefährlichenGegner im Aufstiegsrennen zu konzentrieren. Wünsdorf III, Wernsdorf II und evt. Schenkendorf II werden ganz andere Prüfsteine sein.

Vor allem im Abwehrverhalten muss die Elf von Lars Diebert und Detlef Till in diesen Partien dann besser agieren. Denn bisher konnte man in keinem Saisonspiel die Null halten und Waßmannsdorf hatte vor allem in der Anfangsphase die eine oder andere Torchance, die vor allem durch Nachlässigkeiten im Zossener Defensivverhalten ermöglicht wurden. Erst als sich die Gäste gefangen hatten und konzentrierter zu Werke gingen,waren die Gastgeber für die restliche Spielzeit in allen Belangen unterlegen. Letztendlich sprang für Zossen ein weiterer deutlicher Kantersieg heraus, der bei besserer Chancenverwertung auch hätte zweistellig ausfallen können.

Aufstellung: Laser, Vetter, Gebuhr, Müller, Gatermann (Schiemann), Mücke, Schemmel, Bujack, Reichert, Freier, Peschka Tore: Schiemann (3), Peschka (2), Mücke, Schemmel, Reichert

Saison 2012/13

Waßmannsdorf I – MSV II  4:2
Es gibt Erkenntnisse, die sind einfach bitter. Die von Trainer Lars Diebert nach dem Spiel geäußerte, gehört mit in diese Kategorie: "Wir haben uns mal wieder selbst geschlagen." Verschlimmert wird diese Einsicht auch durch die Tatsache, dass diese Partie ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf war, der nun immer aussichtsloser wird.
Erneut zeigte die MSV-Elf ihre zwei Gesichter. In den ersten 35 Minuten wurde der Gegner klar beherrscht, man konnte sogar meinen, es wäre eine der ebsten Saisonleistungen gewesen. Verdient führten die Gäste mit 0:2. Göran Howitz, nach schöner Vorarbeit von Andy Böcker, und Jan Freier per direktem Freistoß, hießen die Torschützen. Doch noch vor dem Seitenwechsel war bei den Zossenern ein deutlicher Konzentrationsabfall zu verzeichnen. Die Hausherren kamen nun besser ins Spiel und kamen in der 44. Minute zum 1:2-Anschlußtreffer, auch wenn dieser Handelfmeter mehr als fragwürdig war.
Zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen gegen die Gäste gab es auch im zweiten Spielabschnitt. Beim 2:2-Ausgleich zeigte der Referee erst eine Abseitsposition an, um den Treffer dann aber doch noch anzuerkennen. Dann drückte er bei einer Tätlichkeit eines Waßmannsdorfers beide Augen zu und ließ die angebrachte Rote Karte in der Gesäßtasche. Dennoch: die Schuld beim Unparteiischen zu suchen, wäre mehr als fahrlässig. Denn Zossen bot auch so nur noch eine durchwachsene Leistung, die keinerlei Ähnlichkeit mehr mit der Leistung in der ersten Halbzeit hatte. Das eigene Mittelfeld wurde komplett aus dem Spiel genommen, da nur noch mit hohen Bällen agiert wurde und erneut offenbarte man vor allem in der Rückwärtsbewegung große Mängel. So kam es letztendlich, wie es kommen musste: das 3:2 resultierte aus einem Konter, das 4:2 war ein Zossener Eigentor. Somit bleibt eigentlich nur noch das Prinzip Hoffnung…
Aufstellung: Riethdorf, Vetter (Reichert), Bujack, Schemmel (Cernas), Siwek (Peschka), Conrad, Freier, Lupp, Mücke, Böcker, Howitz Tore: Howitz, Freier
MSV II – Ragow II  2:4
Um ganz ehrlich zu sein: ich habe keine Ahnung, was ich noch schreiben soll? Denn im Prinzip kann ich, abgesehen von der Torfolge, die letzten Spielberichte beinahe eins zu eins kopieren. Denn nicht nur vom Spielverlauf her ähnelte diese Partie den letzten, erneut wurden auch die gleichen haarsträubenden Fehler gemacht, die – sorry – so einfach nicht mehr zu entschuldigen sind!!
Dabei hätten die ersten 20 Minuten dem MSV klar in die Karten spielen können. Ragow II setzte die Zossener Abwehr zwar gleich unter Dauerdruck und hätte schon nach zehn Minuten mindestens mit zwei Treffern führen müssen, doch die Hausherren kamen durch Andy Böcker gleich bei ihrer ersten Gelegenheit zur 1:0-Führung. Doch Sicherheit gab dieser Treffer nicht. Im Gegenteil, der MSV agierte auch weiterhin übernervös und unkonzentriert, während die Gäste sich keineswegs geschockt zeigten. Dementsprechend konnte Blau-Weiß noch vor der Pause die Partie drehen – und das vollkommen verdient.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit keimte aber wieder Hoffnung auf Zossener Seite auf. Durch einige Umstellungen und Wechsel agierte man nun konzentrierter und zielstrebiger. Die Mannschaft belohnte sich auch folgerichtig mit dem 2:2-Ausgleich durch Göran Howitz, nach starker Vorlage von Dirk Peschka. Erneut war man nun drauf und dran, sich für die Mühen zu belohnen, aber riss sich das, was man vorne nicht schaffte aufzubauen, hinten mit dem Arsch wieder ein. Oder um es deutlicher zu beschreiben: in der Offensive hatte der MSV nun einige vielversprechende Aktionen, doch die meisten davon wurden viel zu überhastet oder fahrlässig abgeschlossen. Symbolhaft soll dafür die Chance von Jan Freier stehen, der aus aussichtsreicher Position im gegnerischen Strafraum nicht den Mut hatte, den Torabschluß zu suchen, sondern lieber noch einmal abspielen wollte. Und in der Defensive offenbarten sich in der Schulßphase wieder eklatante Schwächen in der Vorwärtsbewegung, die dazu führten, dass man sich von Ragower Kontern viel zu leicht übertölpeln ließ, die in der Schlußphase noch zu den zwei entscheidenden Treffern führten.
Somit ist man nach dieser Niederlage auf den ersten Abstiegsplatz gerutscht und nun steht die Mannschaft wirklich unter Zugzwang. Am Sonntag gastiert man dann in Waßmannsdorf, die mit einem Zähler mehr vor dem MSV stehen. Nicht nur in Anbetracht der Tatsache, dass die Waßmannsdorfer auch noch eine Partie weniger haben, ist dies also ein sogenanntes 6-Punkte-Spiel. Es wäre dem Team zu wünschen, dass es den Abstiegskampf endlich über die volle Spielzeit annimmt!!
Aufstellung: Riethdorf, Siwek, Laser (Russlies), Bujack, Freier, Peschka, Griebnitz, Lupp, Gatermann, (Steinführer), Böcker, Howitz (Vetter) Tore: Böcker, Howitz
MSV II – Großbeeren II  3:5
Es sieht immer düsterer aus für die zweite Männermannschaft. Der Absturz in die 3. Kreisklasse droht, ein Desaster, das aufgrund des von den Namen her eigentlich starken Kaders vor der Saison niemand vorhergesehen hat. In dieser Partie gab es sogar Unterstützung von Spielern aus dem Kader der Ersten, doch selbst dies hat keinen Erfolg gebracht.
Dabei bleiben die Leistungsschwankungen der Mannschaft unerklärlich. Die erste Halbzeit gegen den Viertplatzierten ging komplett in die Hose, man hatte sogar Glück, dass Großbeeren nicht höher als „nur“ mit 2:0 zum Seitenwechsel führte. Die Gäste waren einfach bissiger, dominanter als der MSV und nutzten die individuellen Fehler der Zossener eiskalt aus. So in der 30. Minute, als Keeper Steve Riethdorf ein schlimmer Fehlpass unterlief, der das 0:1 ermöglichte. Auch beim 0:2 sah das gesamte Team der Hausherren mehr als unglücklich aus. Vorne vergab man eine 100%tige Möglichkeit, der direkte Konter, der die mangelhafte Rückwärtsbewegung beim MSV offenbarte, führte dann zum nächsten Treffer der Grün-Weißen.
In der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft von Lars Diebert/Detlef Till auf einmal ein vollkommen anderes Gesicht. Man ging nun deutlich engagierter zu Werke, wodurch der Gegner zunächst völlig aus dem Konzept gebracht wurde. Jan Freier verkürzte per Foulstrafstoß auf 1:2 und nach dieser Initialzündung schienen die Gastgeber das Geschehen tatsächlich wenden zu können. Göran Howitz gelang aus dem Gewühl heraus der Ausgleich und David Lupp erzielte nach einem Eckball sogar das 3:2. In der Folgezeit hatte Zossen noch drei weitere Riesen, die jedoch kläglich vergeben wurden. Statt nun aber mehr Augenmerk auf die Defensive zu legen, schien die Mannschaft nun aber von allen guten Geistern verlassen. Im Hurra-Stil stürmte nun alles nach vorne und Großbeeren gelingt das 3:3. Nun kehrte wieder der Geist der ersten Halbzeit in den MSV-Reihen ein und die Ordnung fiel erneut komplett zusammen. In den letzten zehn Minuten gelang Großbeeren noch zwei weitere Treffer, was erneut für tiefe Ratlosigkeit bei den Verantwortlichen und Spielern sorgte. Jungs, wenn ihr nicht endlich den Abstiegskampf annehmt, habt ihr, trotz allen Potentials, selbst in der zweiten Kreisklasse nichts verloren!!
Aufstellung: Riethdorf, Siwek, Laser, Bujack, Freier, Böcker (Peschka), Griebnitz, Lupp, Mücke (Reichert), Freyer (Gatermann), Howitz Tore: Freier, Howitz, Lupp
Wünsdorf II – MSV II  4:1
Deutlich verlor die zweite Männermannschaft dieses "kleine" Derby und steckt damit über beide Ohren im Abstiegskampf. Als Drittletzter, punktgleich mit dem 15., sollten  spätestens jetzt bei allen die Alarmglocken schrillen.
Dabei war der Spielverlauf bei weitem nicht so deutlich, wie es rein vom Ergebnis her scheint. In der ersten Halbzeit wurde von beiden Seiten nur Magerkost geboten. Dennoch hatten die Hausherren ein kleines Chancenplus und nutzten dieses auch eiskalt zur 2:0-Führung zur Halbzeit aus. Auf Zossener Seite wurde ein Treffer wegen Abseits nicht anerkannt.
Im zweiten Spielabschnitt agierten die Gäste aber weitaus unbekümmerter. Teilweise übte man auf den MTV großen Druck aus. Jan Freier erzielte den 2:1-Anschlußtreffer und es gab noch weitere gute Möglichkeiten für Zossen. Matthias Steinführer traf leider nur die Latte und Andreas Böcker vergab eine 200%tige Chance, als er aus fünf Metern den Ball noch über das gegnerische Tor bugsierte. Die Entscheidung fiel erst nach der 80. Minute, als Wünsdorf durch zwei Konter noch auf 4:1 erhöhen konnte.
Aufstellung: Riethdorf, Siwek, Laser, Westenberger, Freier, Gebuhr, Lupp, Steinführer, Freyer (Peschka), Mücke (Lubitz), Böcker Tor: Freier
Groß Machnow – MSV II  2:1
Die zweite Männermannschaft kommt nicht aus dem Keller der zweiten Kreisklasse. Auch das Derby gegen Groß Machnow wurde verloren. Da hilft alles nichts, dass man vor allem in der ersten Halbzeit mehrere gute Chancen nicht nutzen konnte – letztendlich ist es einfach eine Tatsache, dass der Mannschaft das letzte Fünkchen Wille und auch die Konzentration für 90 Minuten fehlt, um erfolgreich zu sein.
Alle Treffer fielen bereits im ersten Durchgang. Der MSV agierte gar nicht mal so schlecht, hatte den Gegner gut im Griff, zeigte im gegnerischen Strafraum aber erneut wieder Nerven. Groß Machnow hingegen nutzte eiskalt die sich bietenden Möglichkeiten und die individuellen Fehler in der MSV-Defensive. Kurz vor dem Seitenwechsel konnte Andy Böcker dann aber wenigstens noch auf 2:1 verkürzen.
Doch wer nun ein bedingungsloses Aufbäumen der Gäste-Elf erwartet hat, sah sich schwer getäuscht. Im Prinzip kam man in den zweiten 45 Minuten nur noch zu einer guten Möglichkeit, ansonsten präsentierte man sich harm- und bißlos. Wenn es noch Chancen gab, dann für die Hausherren (u.a. ein Lattentreffer), doch alles in allem plätscherte die Partie eher gemächlich dahin, bis der Schlußpfiff des Referees erklang.
Gute Besserung an dieser Stelle an den Groß Machnower Nick Dzewinski, der bei einem Zweikampf unglücklich fiel und sich dabei schwer verletzt hat!!
MSV II – Rangsdorf II  5:3 / MSV II – Dahlewitz II  3:4
Es bleibt das Fragezeichen, wenn man sich den bisherigen Saisonverlauf von Zossens zweiter Männermannschaft anschaut. In jeder Partie präsentiert die Mannschaft ihre zwei Gesichter, von sehr gut bis grottenschlecht. Verloren geglaubte Spiele kann sie noch umbiegen (oder zumindest fast), vermeintliche Siege werden verspielt (auch hier: oder zumindest fast). Wenn man rein von der Torausbeute geht, gehört das Team in die Spitzengruppe der 2. Kreisklasse, wird allerdings die Defensivleistung betrachtet, würde der Abstieg unausweichlich sein. Man merkt, dass vor und während der Saison Spieler aus der ersten eingebaut werden konnten, dass aus der Abwehr allerdings welche nach oben abgegeben werden mussten.
Jedenfalls lassen sich all diese Punkte auch in den Partien gegen Rangsdorf II und Dahlewitz II wiederfinden.
Gegen den SVR begann Zossen sehr konzentriert und auf die Defensive bedacht. Dies sollte sich zunächst auch positiv auszahlen. Zwar hatte Rangsdorf deutlich mehr Spielanteile, aber das MSV-Abwehrbollwerk hielt lange Zeit stand, wenn auch in einigen Situationen das Glück mithelfen musste. In der Offensive nutzten die Hausherren die sich bietenden Möglichkeiten eiskalt aus. Marius Mücke, Marco Siwek und David Lupp sorgten für eine 3:0-Führung. Insgesamt konnten drei von vier Chancen genutzt werden. Doch der Treffer zum 3:1 in der 44. Minute sorgte für die ersten Zornfalten beim Trainerduo Diebert/Till.
Tatsächlich nicht zu Unrecht, wie die zweite Hälfte beweisen sollte. Rangsdorf startete eine Aufholjagd, die den MSV tatsächlich noch an den Rand einer Niederlage bringen sollte. Eine Viertelstunde vor Schluß stand es tatsächlich, nach teilweise indiskutabler Zossener Leistung, auf einmal 3:3. Doch dann machten die Rangsdorfer den Fehler, zu viel zu wollen und die Gastgeber konnten noch zweimal eiskalt zuschlagen. Erneut Siwek und der eingewechselte Patrick Lubitz (eigentlich Torhüter) erzielten die vielumjubelten Treffer zum 4:3 und 5:3.
Die Partie gegen Dahlewitz II verlief eigentlich genau Spiegelverkehrt. Die erste Halbzeit war gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf eine einzige Katastrophe. Kaum Ideen, kaum Einsatz – die Mannschaft präsentierte sich erschreckend schwach und lag verdient mit 0:2 zurück. Nach einigen Umstellungen in der Halbzeitpause bot der MSV im zweiten Durchgang aber ein anderes Bild. Auf einmal war ein Engagement in allen Belangen zu erkennen und stellenweise war man drückend überlegen. Der 1:2-Anschlußtreffer durch David Lupp war mehr als hochverdient. Doch erneut war zu erkennen, dass Zossen deutliche Probleme im Spiel gegen den Ball und in der Rückwärtsbewegung hat. Zweimal ließ sich die Mannschaft auf beinahe plumpe Art und Weise auskontern und kurz vor Schluß stand es wieder 1:4. Die Partie schien damit natürlich gelaufen. Doch erneut setzte die Elf Lebenszeichen. In der 82. Minute erzielte Marcel Ermisch das 2:4, in der 86. vollendete Patrick Lubitz einen schönen Angriff zum 3:4. Nun setzte der MSV natürlich alles auf eine Karte, doch in der Schlußminute wurde ihm durch den Schiedsrichter, der an diesem Tag in einigen Situationen falsch lag, ein klarer Foulstrafstoß verweigert (warum darf ein Referee eigentlich ein Spiel pfeifen, wenn sein Sohn Mitglied in einem der beteiligten Vereine ist?)!
Fakt ist, dass die zweite Mannschaft nicht mehr nur auf der Stelle tritt, sondern immer tiefer in den Abstiegsstrudel gerät. Um sich aus diesem befreien zu können sollte es endlich jedem klar werden, dass auch mal wieder über die kompletten 90 Minuten eine konzentrierte und engagierte Leistung notwendig ist und nicht nur über vereinzelte Phasen! Wünschenswert wäre auch eine bessere Trainingsbeteiligung.
Aufstellung der Partie gegen Dahlewitz: Riethdorf, Vetter, Reichert, Gebuhr (Gatermann), Siwek, Freier, Mücke (Freyer), Laser, Ermisch, Lupp, Böcker (Lubitz)
MSV II – Sperenberg II  0:0
Allmählich entwickelt sich die zweite Männermannschaft wie in der Vorsaison zum Spezialisten für Unentschieden. Und obwohl sich Trainer Lars Diebert am Ende mit der leistungsgerechten Punkteteilung zufrieden gab, kann man sich aber nicht deutlich genug vom Abstiegskampf entfernen.
Positiv hervorzuheben ist aber die Tatsache, dass man endlich mal wieder zu Null gespielt hat. Die Offensivabteilung hingegen agierte etwas zu harmlos. Allerdings agierten die Gäste auch nicht anders. So entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel zwischen den Strafräumen, mit wenigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Auf Zossener Seite hatten Andreas Böcker, Thomas Freyer und Matthias Steiführer die größten Chancen auf den Schlappen, Sperenberg hatte kurz nach dem Seitenwechsel innerhalb weniger Minuten die Möglichkeit zur Führung. Erst parierte Keeper Marcus Schultze stark, dann traf der KSV II nur den Pfosten. Unterm Strich blieb eine ereignisarme Partie und ein Punkt für den MSV, mit dem man leben muss.
Aufstellung: Schultze, Siwek, Cernas, Reichert, Schemmel, Mücke (Laser), Steinführer, Lupp, Freyer (Ermisch), Gatermann (Schiemann), Böcker
Teupitz/Groß Köris II – MSV II  5:5
Da fühlten sich doch alle Beteiligten an den großen Fußball erinnert, um genau zu sein an die Partie Deutschland gegen Schweden. Die Zossener nahmen in diesem Falle die Rolle der Schweden ein. Nach einer desaströsen Leistung in der ersten Halbzeit lag man eigentlich bereits aussichtslos mit 1:5 im Rückstand. Vor allem eine mangelhafte Einstellung im Zweikampfverhalten und Unsicherheiten im Spielaufbau luden den Gegner immer wieder zu Chancen ein. Zwar kam auch der MSV hin und wieder in den Strafraum der Gastgeber, doch bis auf den Treffer von Andreas Böcker sprang dabei nichts Zählbares heraus.
Doch irgendetwas muss in der Pause geschehen sein. Zossen kam wie verwandelt aus der Kabine, während die Teupitzer spürbar mindestens zwei Gänge zurückschalteten, angesichts des deutlichen Vorsprungs. Dies sollte sich jedoch rächen. Ähnlich wie im eingangs angesprochenen Spiel der beiden Nationalmannschaften deute bis zur 60. Minute noch nichts auf das Endergebnis hin. Dann aber brach mit dem 5:2 durch Böcker der Damm. Die Gäste spielten sich jetzt in einen wahren Rausch und rückten den Platzherren mehr und mehr auf die Pelle. Marcel Ermisch und David Lupp verkürzten auf 5:3 bzw. 5:4 und in der 85. Minute konnte Böcker mit seinem dritten Treffer tatsächlich den 5:5-Ausgleich erzielen. Nun wurden die letzten fünf Minuten noch zu einer Zitterpartie und Teupitz hätte mit der einzigen Chance in der zweiten Halbzeit beinahe noch den Siegtreffer erzielt. Doch Marius Mücke stand dabei goldrichtig und konnte den Ball noch von der Linie köpfen.
Aufstellung: Lubitz, Vetter (D. Senff), S. Wetzel, Cernas, Siwek, Lupp, Ermisch, Laser, Steinführer, Böcker, Mücke Tore: Böcker (3), Ermisch, Lupp
MSV II – Waßmannsdorf I  4:3
Hat die Mannschaft den Abstiegskampf angenommen? So ganz sicher sein kann man sich, trotz der Freude über die drei weichtigen Punkte, nicht sein. Denn erneut tauchte nach einer sicheren Führung wieder Bruder Leichtfuß in den Zossener Reihen auf, was beinahe den Sieg gekostet hätte.
Durch die Treffer von Andreas Böcker und zwei mal Jan Freier führte der MSV nach rund einer Spielzeit bereits mit 3:0. Diese Führung war auch hochverdient. Waßmannsdorf präsentierte sich zwar als sehr kampfstarker Gegner, doch bis dahin agierten die Hausherren in der Defensive sehr routiniert und ließen nur wenige gefährliche Aktionen des Gegners zu. Im eigenen Spielaufbau zeigte sich die Zossener Elf stark verbessert, auch dank der Unterstützung der beiden A-Junioren Tristan Badenhoop und Dominik Siebert, die sehr präsent waren. Dennoch sollte die restliche halbe Stunde dem Trainergespann Diebert/Till noch einiges an Nerven kosten.
Was war passiert: zunächst ließ sich David Reichert zu einer Tätlichkeit hinreißen, was gleichbedeutend war mit der Roten Karte. In Unterzahl ging bei den Gastgebern nun die Ordnung verloren und Waßmannsdorf kam innerhalb weniger Minuten auf 3:2 heran. Der MSV hatte nun größte Mühe, die Kontrolle zu behalten, hatte dann aber das Glück des Tüchtigen, als Marcel Ermisch nach einem Konter auf 4:2 erhöhen konnte. Dies sorgte wieder für etwas Beruhigung innerhalb der Zossener Reihen. Die Gäste reagierten zwar mit einer Vielzahl von wütenden Angriffen, aber mehr als der erneute Anschlußtreffer kurz vor dem Abpfiff sprang nicht mehr heraus.
Nächste Woche steht dann das vorgezogene Punktspiel gegen Mittenwalde II an. Mit einem dortigen Erfolg kann das Team wieder den Anschluß an das Tabellenmittelfeld herstellen.
Aufstellung: Lubitz, Vetter, Reichert, Cernas, Freier, Siebert, Badenhoop (Mücke), D. Senff (Laser), Ermisch, Freyer, Böcker (Gatermann) Tore: Böcker, Freier (2), Ermisch
Ragow II – MSV II  4:3
Das große Rätselraten geht weiter: was ist nur mit der zweiten Männermannschaft los? Bis zehn Minuten vor Spielende führte man noch mit 1:3, um dann am Ende tatsächlich noch zu verlieren. Damit steht die Elf von Trainergespann Diebert/Till nun im dicksten Abstiegskampf. Coach Diebert hat auch zwei hauptsächliche Gründe für diesen Niedergang parat: in der Offensive agieren seine Spieler zu überhastet und nutzen selbst die dicksten Möglichkeiten nicht und zudem ist das Defensivverhalten mehr als mangelhaft.
Dabei schien es diesmal besser zu laufen als noch in den Vorwochen. Die Gastgeber waren zwar optisch überlegen, doch der MSV ließ nur wenig zu und konnte gleich die erste Möglichkeit nutzen. Marius Mücke war der Nutznießer eines Konters, den er überlegt zum 0:1 abschließen konnte. In der Folgezeit reagierte Ragow mit Wut im Bauch gegen diesen Rückstand, doch Zossen stand weiterhin sehr tief und verteidigte geschickt den Vorsprung. Bis dann doch wieder ein schwerer individueller Lapsus vorkam und den Gastgebern den Ausgleich ermöglichte.
Nach der Pause war Zossen dann aber auch im Offensivbereich aktiver. Dies bewies gleich die erste Aktion nach dem Wiederanpfiff. Marcel Ermisch schickte Andreas Böcker mit einem Diagonalpass auf die Reise, sein Schuss schien nicht unhaltbar, landete aber dennoch zum 1:2 im Netz. Nun war das Spiel ausgeglichen und es gab auf beiden Seiten gute Torchancen. Doch es waren zunächst die Gäste, die auf die Siegerstraße einzubiegen schienen. In der 72. Minute verwandelte Jan Freier einen Foulstrafstoß zum 1:3 und spätestens ab diesem Zeitpunkt schien alles gelaufen. Doch mit einem Schlag ging bei den Zossenern jegliche Ordnung verloren – warum auch immer?! Hinzu kam, dass der bis dahin gut agierende Referee ebenfalls seine Linie verlor und in vielen Entscheidungen die MSV-Akteure klar benachteiligte. Dies soll aber keine Entschuldigung für das mehr als fahrlässige Verhalten in der Defensive sein, welches den Ragowern ermöglichte, das Geschehen innerhalb von zehn Minuten zu ihren Gunsten zu drehen. Vor allem auch deshalb, weil Zossen ebenfalls noch zwei 100%tige hatte, diese aber leichtfertig vergab, bzw. der Ragower Keeper diese noch halten konnte.
Aufstellung: Riethdorf, Siwek, Gebuhr, S. Wetzel, Reichert, Laser, Ermisch (D. Senff), Freier, Böcker, Mücke (Gatermann), Freyer Tore: Mücke, Böcker, Freier
MSV II – Schönefeld I  1:1
Nach der blamablen Niederlage in der Vorwoche gegen den Tabellenletzten Schenkendorf II war die Mannschaft von Lars Diebert und Detlef Till auf Wiedergutmachung aus. Besonders in den ersten 45 Minuten war dies deutlich zu spüren. Dem Aufstiegsaspiranten wurden mehrmals die Grenzen aufgezeigt, doch es scheint sich wie ein roter Faden durch die Saison zu ziehen, dass man einfach zu viele Chancen benötigt, um Tore zu erzielen. Somit blieb es nur bei dem Treffern zum 1:0 durch Thomas Freyer. Ansonsten hatte man den Gegner, der durch diesen Treffer sichtlich aus dem Konzept gebracht wurde, durchaus im Griff, auch wenn man kurz vor der Pause Glück hatte, das ein Treffer des SVS aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt wurde.
Dieses Bild änderte sich aber im zweiten Durchgang. Die Gäste kamen sichtlich geläutert aus der Kabine zurück und starteten die Aufholjagd. In der Folgezeit spielte sich ein Großteil des Geschehens in der Zossener Hälfte ab, die MSV-Offensive konnte kaum noch für Entlastung sorgen. Die Partie wurde mit zunehmender Spieldauer immer hitziger und härter, bei konsequenter Regelauslegung hätte es auf beiden Seiten Platzverweise geben können, wenn nicht gar müssen. Letztendlich traf es mit dem MSV-Kapitän Marcel Vetter aber nur einen Spieler, der nach wiederholtem Foulspiel mit gelb-rot vom Platz musste. Aber auch in Überzahl taten sich die Schönefelder zunächst sehr schwer. Erst in der letzten Minute der Nachspielzeit konnte die entscheidende Lücke zum 1:1-Ausgleich gefunden werden.
Letztendlich ist das Ergebnis ein leistungsgerechtes Remis, doch auf Zossener Seite muss man sich endlich klar werden, dass man mit den sich bietenden Möglichkeiten effektiver umgehen muss. Die Mannschaft müsste rein vom Potential her viel weiter oben in der Tabelle stehen.
Aufstellung: Lubitz, Vetter, Bujack (Gatermann), Russlies, Reichert, Siwek, Freier, Steinführer, Laser, Freyer (S. Wetzel), Howitz (Diebert) Tor: Freyer
MSV II – Eichwalde I  4:0
Die Erleichterung war den Spielern der „Zwoten“ und ihren Trainern nach dem Abpfiff deutlich anzumerken. Nachdem man in den ersten drei Punktspielen der neuen Saison sieglos blieb und damit in die unmittelbare Nähe der Abstiegsplätze gerutscht war, konnte nun endlich der erste Sieg gefeiert werden, der hoffentlich auch als Initialzündung für die kommenden Wochen wirkt.
Eichwalde war dafür an diesem Tag aber auch der passende Aufbaugegner. Defensiv ließ man die Zossener Spieler vielfach gewähren, in der Offensive kam man erst in der 75. Minute zum ersten ernsthaften Torschuss auf das MSV-Gehäuse. Die Hausherren verstanden es vor allem in der ersten Halbzeit, diese Schwäche des Gegners eiskalt auszunutzen. Allein Andreas Böcker konnte sich drei mal in die Torschützenliste eintragen, Thomas Freyer erzielte als kleinster Spieler auf dem Platz per Kopfball das zwischenzeitliche 3:0. Es hätten aber gut und gerne noch zwei bis drei Treffer mehr sein können.
Angesichts dieser beruhigenden Führung zur Pause ließen es die Gastgeber im zweiten Durchgang etwas ruhiger angehen, ohne aber etwas von der Überlegenheit einzubüßen. Etwas ärgerlich war nur, dass man nicht noch mehr Treffer erzielen konnte, um das Torverhältnis weiter auszubessern. Letztendlich gibt der Sieg aber die Hoffnung, dass man sich jetzt wieder gefangen hat. Denn in dieser Saison hat das Trainergespann Diebert/Till nach einhelliger Meinung eine Mannschaft zusammen, die durchaus in der oberen Tabellenregion mitspielen kann.
Aufstellung: Riethdorf (Lubitz), Vetter, Gebuhr, Bujack, Reichert, Steinführer, Rabe, Freier, S. Wetzel, Freyer (Laser), Böcker (Gatermann) Tore: Böcker (3), Freyer
Großbeeren II – MSV II  3:1
Die in dieser Saison bisher sieglose zweite Männermannschaft ist durch diese Niederlage weiter Richtung Tabellenkeller gerutscht. Wie auch schon in den bisherigen Partien ist man aber hauptsächlich an sich selber gescheitert. Trainer Lars Diebert hat nicht umsonst nach dem Schlußpfiff das Fehlen des letzten Willens bemängelt.
Bereits zur Halbzeitpause stand der Spielausgang fest. Die Hausherren hatten von Beginn an deutlich mehr Spielanteile und auch die besseren Möglichkeiten, u.a. einen Lattentreffer. Der MSV reagierte meist nur, statt zu agieren. So war das 1:0 in der 18. Minute nach einem Flachschuß mehr als verdient. Wenig später hätte Großbeeren die Führung noch ausbauen können, doch Keeper Steve Riethdorf konnte den Foulstrafstoß klasse parieren. Er verhinderte mit seinen Paraden auch weitere Gegentreffer, doch in der 30. Minute musste er den nächsten Treffer leider doch auf seine Kappe nehmen: einen an sich ungefährlichen Weitschuß ließ er durch seine Hände zum 2:0 ins Netz rutschen. Die Grün-Weißen machten auch weiterhin ernst und erhöhten nur wenig später gar auf 3:0. Erst nach diesem fast aussichtslosen Rückstand wachten die Gäste endlich auf. David Reichert scheiterte nach einem Solo noch knapp am Großbeerener Schlußmann, dann verwandelte Thomas Freyer eine Hereingabe von Matthias Steinführer zum 3:1. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde der durchgebrochene Marco Siwek noch vom Keeper der Gastgeber regelwidrig gestoppt, doch der fällige Pfiff des Referees blieb aus.

Bereitete den Zossener Treffer vor: Matthias Steinführer (hier in der Partie gegen Wünsdorf II)

In der zweiten Halbzeit spielte dann nur noch eine Mannschaft und das war der MSV. Doch bis auf einen Lattentreffer von Andreas Böcker und 2-3 weitere Möglichkeiten, sprang nicht heraus. Großbeeren fiel es daher nicht mal wirklich schwer, die Führung über die Zeit zu retten.
Aufstellung: Riethdorf, Vetter, Laser, Bujack, Reichert, Peschka (Gebuhr), Ermisch (D. Senff), Siwek, Steinführer, Freyer (S. Wetzel), Böcker Tor: Böcker
MSV II – Wünsdorf II  1:4
Die zweite Männermannschaft hat gleich mehrfach verloren. Nicht nur die drei Punkte, sondern auch zwei Spieler und augenscheinlich ein gewisses Maß an Selbstdisziplin. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Trainer Lars Diebert und Detlef Till erst kurz vor Spielbeginn erfahren musste, dass aus den unterschiedlichsten Gründen einige wichtige Spieler fehlen. Auch die Niederlage ist zum großen Teil nicht am Gegner, sondern an den eigenen Unzulänglichkeiten festzumachen.
Schon das frühe 0:1 war mehr als unnötig (ganz abgesehen davon, dass der vorhergehende Freistoß mehr als lächerlich war), denn im eigenen Strafraum hatte man den Ball eigentlich schon sicher, doch anstatt ihn erst einmal resolut hinauszubefördern, gibt man diesen wieder verloren und Wünsdorf „bedankt“ sich mit der Führung. Für die Folgezeit sind dann zwei Dinge hervorzuheben: zum einen konnte der MSV den Schock schnell ablegen und das Geschehen bis zur Pause dominieren. Vor allem A-Junior Tristan Badenhoop entwickelte über seine Seite immer wieder gefährliche Angriffe nach vorne. Doch viele Möglichkeiten wurden sträflich ausgelassen, bzw. viel zu früh und überhastet abgeschlossen. Die Gäste blieben nicht ungefährlich, hatten aber nur noch eine 100%tige zu verzeichnen. Zum anderen wurde die Partie schon frühzeitig sehr hitzig und verbissen geführt. Es gab viele Fouls und gelbe Karten, zudem legte der Schiedsrichter gerade in den unpassendsten Szenen eine unnötige Arroganz an den Tag, was die Stimmung auf beiden Seiten noch weiter hochkochen ließ.

Von Anfang an eine sehr umkämpfte Partie: David Reichert, Hendrik Rabe und Jan Freier (von links) gegen den Wünsdorfer Florian Miegel

Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Gastgeber erneut in der Anfangsphase überrumpeln. Nach einem Ballverlust rannte der MSV in einen Konter und musste das 0:2 hinnehmen. Danach verlor der Referee gänzlich seine Linie und entschied in vielen Situationen eher für Wünsdorf als für Zossen. Dies war auch in der Situation zu erkennen, die letztendlich entscheidend gewesen sein dürfte. Ein Zossener Angriff wird im Mittelfeld von einem bereits mit gelb vorbelasteten Gegner absichtlich mit der Hand aufgehalten. Es gab zwar einen Freistoß, aber nicht die zwingend notwendige Ampelkarte. Diese sah stattdessen Jan Freier, weil er diesen Freistoß nach Meinung des Unparteiischen zu früh ausgeführt hat. Eine Entscheidung mit eindeutig zweierlei Maß. Zwar war der MSV auch in Unterzahl nicht wesentlich schlechter als der Gegner, doch ein schlechtes Defensivverhalten sorgte für die Gegentreffer drei und vier. Kurz vor dem Abpfiff konnte Göran Howitz dann wenigstens für etwas Kosmetik sorgen – 1:4. Kurz nach dem Spiel bekam dann auch noch Keeper Marcus Schulze die Ampelkarte zu sehen, nachdem er unbedingt die Schiedsrichterleistung kommentieren musste.

Es gab einige Szenen im Wünsdorfer Strafraum, doch alle blieben ohne Erfolg.

Aufstellung: Schulze, Vetter (Gatermann), Siwek, Laser (Peschka), Reichert, Rabe, Freier, Steinführer, Badenhoop, Böcker (Senff), Howitz Tor: Howitz
Mittenwalde II – MSV II  4:4
Der Ärger war bei Trainer Lars Diebert noch weit nach dem Schlußpfiff nicht verraucht. Für ihn war dieses Unentschieden ein Fehlstart in die Saison und in seiner Entstehung eigentlich unverständlich. Zum einen, weil der Gegner seine vier Treffer aus vier Chancen heraus erzielte und selber man noch etliche weitere möglichkeiten kläglich vergeben hatte, zum anderen, weil der MSV bis zur 77. Minute noch mit 4:2 in Führung lag.
Damit waren damit die zwei großen Schwachpunkte der Zossener Mannschaft in dieser Partie offensichtlich. In der Offensive ging man, trotz der vier erzielten Treffer, zu leichtfertig mit der Überlegenheit um. Geschätzte 80 % Ballbesitz und ein deutlicher Vorsprung in konditioneller Hinsicht konnten keine Entscheidung herbeiführen. Zum anderen war das Defensivverhalten des Teams in den entscheidenden Spielsituationen einfach mangelhaft. Bei allen Gegentreffern ließ man den Gegenspielern zu viel Raum und griff sie nur halbherzig, bzw. in den falschen Momenten an. Dennoch stecken in der Mannschaft genug Möglichkeiten, die neue Saison erfolgreicher abzuschließen als die vergangene.
 Aufstellung: Lubitz, Vetter, Bujack, Laser, Reichert, Ermisch, Freier, Badenhoop, Steinführer, Gatermann (Schiemann), Howitz Tore: Ermisch, Howitz (2), Steinhöfer

 Saison 2011/12

Schulzendorf II – MSV II  1:3
Gegen den Abstiegskandidaten konnte die "Zwote" nach harter Arbeit endlich mal wieder einen vollen Erfolg einfahren.
Dabei war der Partie von Beginn an anzumerken, dass es für die Gäste nicht mehr um viel ging und die hohen Temperaturen eher hemmend wirkten. Komischerweise zeigten aber auch die Gastegeber nicht sonderlich viel Initiative, was angesichts ihrer Tabellensituation etwas irritierend war. Doch zunächst schien diese Taktik sogar aufzugehen. Bestimmte Zossen die Partie in den ersten zehn Minuten noch eindeutig, wurde man in der Folgezeit immer schläfriger. Phasenweise wirkte die Elf wie eingelullt. Und dies konnte die SGS dann auch gewinnbringend ausnutzen, als nach einer Ecke ein Schulzendorfer Spieler völlig frei zum Schuß kam und zum 1:0 vollstreckte. So richtig aufrappeln konnten sich die Gäste auch nach diesem Rückstand nicht. Erst kurz vor dem Seitenwechsel kam Jens Bujack an der Strafraumgrenze etwas glücklich an den Ball und nagelte das runde Leder zum Ausgleich unter die Latte.
Im zweiten Durchgang war der MSV dann etwas präsenter und kam nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff zum 1:2 durch Patrick Wetzel. Im Prinzip war dies bereits die Vorentscheidung, denn die Hausherren kamen, trotz aller Bemühungen, zu keiner wirklich gefährlichen Torchance mehr. So konnte Zossen das Ergebnis verwalten, noch 3-4 weitere Möglichkeiten herausspielen und in der Schlußphase erzielte der eingewechselte Dirk Peschka dann den 1:3-Endstand.
Aufstellung: Lubitz, Vetter, Kasubke, Laser (S. Wetzel), Schemmel (Freyer), Bujack, Steinführer, Badenhoop, Ermisch, P. Wetzel (Peschka), Böcker Tore: Bujack, Wetzel, Peschka
MSV II – Wünsdorf II  1:5
Am Sonntag musste die "Zwote" die bisher höchste Heimpleite in dieser Spielzeit hinnehmen. Auch wenn die Höhe des Ergebnisses etwas über den wahren Spielverlauf hinwegtäuscht, gibt es an der Überlegenheit der Wünsdorfer an diesem Tag nichts zu rütteln.
Dabei waren die Gastgeber zumindest bis zum 0:2 gar nicht so viel schlechter als der Gegner. Die beiden Treffer fielen erst nach katastrophalen individuellen Fehlern in der Abwehr. Aber auch in der Offensive agierte Zossen nicht viel besser. Zweimal konnte der Ball aus Nahdistanz nicht im leeren Tor untergebracht werden, einmal landete das Leder wenigstens an der Latte. Doch nach dem doppelten Rückschlag agierten die MSV-Akteure immer mutloser und ließen den gegnerischen Spielern immer wieder zu viele Freiräume. So zum Beispiel nur wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff, als man bei einer eigenen Ecke nicht genügend nachsetze und sich so einen Konter fing, der zum 0:3 führte.
Damit war die Partie natürlich bereits zur Pause vorentschieden. Dennoch versuchten die Hausherren dem Geschehen eine Wendung zu geben. Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit entwickelte man endlich wieder etwas mehr Druck und der aufgerückte Marcel Ermisch erzielte das 1:3. Zwischendurch hatte man etwas Pech, als man zwei weitere gute Möglichkeiten ausließ und bei einer Schiedsrichterentscheidung, die eigentlich eine rote Karte für einen Wünsdorfer (Notbremse als letzter Mann) nach sich ziehen hätte müssen. Die Zossener Druckphase ebbte dann auch wieder ab und Wünsdorf ließ sich das nicht nehmen. In den letzten 20 Minuten konnte der MTV das Ergebnis um zwei weitere Treffer erhöhen und hätte ohne Bedenken noch zwei weitere erzielen müssen. Zu allem Überfluß gab es kurz vor dem Abpfiff noch eine rote Karte gegen Marco Ermisch.

Aufstellung: Schulze, Marcel Ermisch, S. Wetzel, Laser, Jurkscheidt, Schemmel (Peschka), Kasubke, Reichert (Gatermann), Steinführer, Böcker (Marco Ermisch), Schiemann Tor: Marcel Ermisch Fotos: Manuel Linke
Mittenwalde II – MSV II  1:2
Am Sonntag gelang Zossens "Zwote" der zweite Auswärtserfolg nacheinander. Doch man sollte ehrlich zu sich selbst sein: dieser Sieg gegen den derzeitigen Tabellenvorletzten war mehr als glücklich. Eine Punkteteilung hätten die Hausherren mehr als verdient gehabt.
Die ersten Minuten begann der MSV sehr konzentriert und ließ den Ball sicher in den eigenen Reihen laufen. Doch Mittenwalde stellte sich schon bald darauf ein und Zossen gab die Initiative nach anfänglichen Möglicheiten nach und nach aus der Hand. Glücklicherweise fehlte es den Gastgebern in der Offensive an Durchschlagskraft, so dass die Abwehr um Mannschaftsführer Marcel Vetter stets Herr der Lage war. Die Partie plätscherte so dahin, der MSV machte sich viele Offensivaktion durch schlechte Ballannahmen oder katastrophale Fehlpässe selbst kaputt und beinahe wäre es ohne Tore in die Pause gegangen, doch nach einer Ecke pfiff der Schiedsrichter etwas überraschend Foulstrafstoß für die Gäste. Robert Gebuhr soll bei einem Kopfballduell regelwidrig behindert worden sein. Den Strafstoß netzte David Lupp zum 0:1 ein, wenn auch etwas glücklich, denn der gegnerische Keeper war mit den Fingern noch dran.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts war der MSV dann wieder etwas aktiver, doch die sich bietenden Räume konnten nicht entscheidend genutzt werden. Erst nach dem 2:0 in der 60. Minute durch André Kasubke schien eine kleine Vorentscheidung gefallen. Doch unverständlicherweise gaben die Gäste das Spiel nach diesem Treffer vollkommen aus der Hand. Mittenwalde wurde zunehmend stärker und erzielte den verdienten Anschlußtreffer. Das versprach eine brisante Schlußphase, die Zossen mit Kampf und noch mehr Krampf aber über die Bühne brachte.
Aufstellung: Lubitz, Vetter, Laser, Gebuhr, Jurkscheidt, S. Wetzel (Gatermann), Reichert (Marco Ermisch), Lupp, Kasubke, Marcel Ermisch, Peschka (Schemmel) Tore: Lupp, Kasubke
MSV II – Rangsdorf II  1:4
Die ersten 15-20 Minuten machte es der MSV  der Gastmannschaft das Leben sehr schwer. Die Hausherren standen sehr kompakt in der Abwehr, beförderten konsequent den Ball in die Spitze und konnten mit großem Geschick den SVR erst einmal vom eigenen Tor fernhalten. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass beide Teams an diesem Tag mit erheblichen Personalsorgen zu kämpfen hatten. Dennoch waren es die Hausherren, die nach einigen Abstimmungsschwierigkeiten in der SVR-Abwehr mit 1:0 in Führung gehen konnten. Ein langer Ball wurde von der gesamten Rangsdorfer Defensive unterschätzt und Patrick Wetzel beförderte ohne zu zögern den Ball in die Maschen. Geschockt und mit wütenden Angriffen, versuchten die Gäste das Spiel wieder an sich zu reißen doch der MSV machte auch weiterhin die Räume sehr eng und stand ständig den SVR-Spielern auf den Füßen. Zossen hätte sogar noch die Führung ausbauen können, als der Stürmer Marcel Schiemann allein aufs Tor spurtete und Abwehrchef Falko Kalz ihn nur noch mit unfairen Mitteln aus dem Konzept bringen konnte. Jedoch blieb der fällige Pfiff des Schiedsrichters, zum Glück der Gäste, aus. Erst kurz vor dem Seitenwechsel konnten die Gäste ausgleichen. Dabei half auch etwas Glück, denn eine Flanke von Matthias Sattler wurde zur Bogenlampe und landete hinter dem verdutzten MSV-Keeper zum 1:1 im Netz.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs befanden sich beide Teams noch auf einer Augenhöhe, doch allmählich schwanden beim MSV die Kräfte. Ab der ca. 60. Minute war Rangsdorf dann absolut tonangebend. Zunächst konnten Torwart Lubitz und seine Abwehrspieler das ein oder andere mal die Gastgeber noch vor einem Rückstand bewahren, doch Rangsdorf steckte nicht auf und nach einer Ecke köpfte Sven Neugebohren den Ball zur jubelten Führung ein. Mit diesem Tor war der Zossener Widerstand weitesgehend gebrochen und dem SVR gelangen noch zwei weitere Treffer. Erneut war Sattler erfolgreich und das schönste Tor erzielte Mannschaftskapitän Christan Granzow mit einem Schuss aus 16 Metern.
Schönefeld I – MSV II  2:1
Die zweite Männermannschaft bleibt eines der auswärtsschwächsten Teams der zweiten Kreisklasse. Zudem konnte man auch heute wieder sehen, das vor allem im Offensivbereich nur wenig zusammenläuft, wenn 2-3 wichtige Spieler ausfallen, sei es, weil sie in den Kader der Ersten aufgerückt sind oder aus verschiedenen anderen Gründen fehlen.
In dieser Partie zum Beispiel hatte der MSV – wenn es hochkommt – ganze vier zählbare Möglichkeiten. In der sechsten Minute eine "Halb-Chance" durch einen Schuss von Patrick Wetzel, Mitte der ersten Halbzeit einen Freistoß von Marcel Vetter, der (mit Windunterstützung) nur knapp am Dreiangel vorbeifliegt. In der zweiten Halbzeit gab es nach einem Freistoß dann ein Gestocher im Schönefelder Strafraum, welches Patrick Laser dann zum 1:1-Ausgleich nutzen kann (sein 1. Saisontreffer) und dann noch eine 1000%tige durch P. Wetzel, der diese aber kläglich vergibt. Bezeichnend, dass nahezu im Gegenzug die Gastgeber einen Angriff starten, der von der MSV-Defensive im eigenen Strafraum nur äußerst plump gestoppt werden kann. Der solide pfeifende Schiedsrichter entschied hier völlig richtig auf Foulstrafstoß, der sicher zum 2:1-Siegtreffer für den SVS verwandelt wurde.
Ansonsten hatte, wie eingangs erwähnt, auch Schönefeld nicht wirklich viel Torchancen. Eine der wenigen wurde in der ca. 30. Minute zum 1:0 genutzt, dann hatte man nach dem 2:1 noch zwei gute Möglichkeiten durch Konter. Dennoch hatten sich die Hausherren den Erfolg verdient, weil sie trotz allem mehr in die Partie investierten, durchgängig mehr im Ballbesitz und vor allem auch stärker in den Zweikämpfen waren. Besonders in diesem Punkt wurde der Zossener Einsatz schmerzlich vermisst.
Aufstellung: Lubitz, Vetter, Gebuhr, Kasubke (Haase), Schemmel, Reichert, Laser (Peschka), Steinführer, S. Wetzel, Schröder (M. Ermisch), P. Wetzel Tor: Laser
Eichwalde I – MSV II  1:1
Die zweite Männermannschaft bleibt mit diesem neunten Unentschieden in dieser Saison weiterhin ohne Auswärtssieg und hat damit nach Mittenwalde II die zweitschlechteste Auswärtsbilanz vorzuweisen. Zudem konnte der überraschende Sieg gegen den Tabellenführer Großziethen aus der Vorwoche nicht wirklich ausgenutzt werden.
Das lag, zumindest in der ersten Halbzeit, zum großen Teil auch an den Gastgebern, die sich weitaus stärker präsentierten, als ihr derzeitiger Tabellenstand vermuten lässt. Taktisch verhielten sich die Eichwalder sehr clever und unterbanden Zossener Angriffsbemühungen schon meist im Ansatz. Offensiv konnten sie sich durch kluge Ballverlagerungen immer wieder in Szene setzen. Glücklicherweise verstand es die MSV-Abwehr an diesem Tage, immer wieder die Abseitsfalle zuschnappen zu lassen. Ansonsten aber fanden die Gäste überhaupt nicht ins Spiel. Nachdem den Hausherren bereits ein Treffer aberkannt wurde (eben wegen Abseits), konnten sie dennoch vor dem Seitenwechsel den Führungstreffer erzielen.
Nach einer Kabinenpredigt ging Zossen dann aber etwas mutiger in die zweite Halbzeit. Das Geschehen gestaltete sich nun offener und man ließ sich in taktischer Hinsicht vom Gegner nicht mehr vorführen. Und während bei Eichwalde nach und nach die Kräfte schwanden, kam der MSV zu einigen Möglichkeiten. Die Größte war sicherlich der Foulstrafstoß von Marcel Ermisch. Doch beim ersten Versuch schoß er genau den Keeper an, den Abpraller zwirbelte er, vollkommen frei stehend, am leeren Gehäuse vorbei. Auch drei weitere Riesen-Möglichkeiten wurden kläglich vergeben. So rannte den Gäste die Zeit davon und Eichwalde hatte mehrere gute Kontermöglichkeiten, die meist aber über vielversprechende Ansätze nicht hinauskamen. In einer nun hitziger werdenden Partie gelang dem Zossener Team dann aber doch noch der Ausgleich, und zwar buchstäblich in der letzten Minute. Der eingewechselte Marco Ermisch erkämpfte sich an der Strafraumgrenze den Ball und legte diesen auf den ebenfalls eingewechselten Steffen Wetzel ab. Dessen Schuß wurde noch unhaltbar für den Eichwalder Torwart zum 1:1 abgefälscht – Glück gehabt.
Aufstellung: Lubitz, Vetter, Kasubke, Gebuhr, Siwek, P. Wetzel, Schemmel (Marco Ermisch), Reichert, Steinführer, Marcel Ermisch (Schröder), Schiemann (S. Wetzel) Tor: S. Wetzel
MSV II – Großziethen II  2:0
Die Ähnlichkeit zwischen beiden Männerteams ist verblüffend. Beide präsentieren sich in dieser Saison als Wundertüte, mal zwischen Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt. Diese Partie gehörte mal wieder in die erste Kategorie. Denn immerhin wurde der Tabellenführer geschlagen und das nicht mal unverdient. Damit konnte man dem vermeintlichen zuknüftigen Aufsteiger nach dem 3:3 im Hinspiel ein zweites Mal gehörig ärgern.
Die Mannschaft präsentierte sich zunächst auch gut auf- und eingestellt. Der Gegner wurde schon früh in seinen Angriffsbemühungen energisch gestört und nach der Balleroberung wurde schnell von Defensive auf Offensive umgeschaltet. So kam auch das 1:0 durch Andy Böcker zustande, der aus dem Mittelfeld heraus genau angespielt wurde, mit einer kurzen Körpertäuschung seinen Gegenspieler ins leere laufen ließ und den Ball eiskalt am herausstürzenden Keeper vorbeischieben konnte. Doch nach und nach konnte Großziethen sich fangen und ab der ca. 25. Minute kam es plötzlich zu einem Bruch im Zossener Spiel. Auf einmal wurde den gegnerischen Akteuren zu viel Platz gelassen und mit der eigenen Souveränität war es nun dahin. Vor allem in Sachen Ballbehandlung verhielt man sich aus Zossener Sicht beinahe sträflich. Haufenweise Querschläge und Fehlpässe bestimmten die Szenerie, wodurch man den Gegner immer stärker machte. Doch glücklicherweise hatten die Kunstrasen-verwöhnten Gäste mit dem holprigen Dabendorfer Geläuf enorme Probleme, wodurch sie ihr Kurzpassspiel nicht wie gewohnt aufziehen konnten und viele erfolgversprechende Angriffe verliefen im Sande. Erst kurz vor Ende der Halbzeit kam der MSV noch einmal auf, doch Böcker rutschte zwei Meter vor dem Tor der Ball über den Schlappen.
Der zweite Durchgang begann ähnlich wie der Erste. Erneut war Zossen die frischere Mannschaft und erneut konnte dies gewinnbringend ausgenutzt werden. Das dritte „erneut“ gibt es für Böcker, der es diesmal besser machte und aus Nahdistanz zum 2:0 einschob (51. Minute). Nun wurde von außen ein erneuter Sturmlauf der SG erwartet, doch dieser kam nur ansatzweise zustande. Zwar hatten die Gäste mehr Spielanteile, doch wirklich gefährliche Aktionen kamen nicht zustande. Die MSV-Abwehr stand nun sicherer und ließ nicht mehr viel zu. Großziethen verlegte sich daraufhin vornehmlich auf Distanzschüsse, die aber teilweise deutlich am Tor vorbeigingen. In der Offensive hatte Zossen dadurch nun Platz zum kontern und hätte über diesen Weg die Vorentscheidung erzwingen müssen – einige gute Gelegenheiten waren da, wurden jedoch kläglich ausgelassen. Die letzten zehn Minuten sahen dann noch jeweils einen Pfostentreffer auf beiden Seiten (für Zossen Mathias Steinhöfer mit einem Freistoß) und eine Glanzparade von MSV-Keeper Patrick Lubitz, dann war die Überraschung perfekt.
Aufstellung: Lubitz, Vetter, Kasubke, Bujack, Siwek, Schemmel, P. Wetzel, Reichert (Gatermann), Steinführer, Böcker (S. Wetzel), Schiemann (Peschka) Tore: Böcker (2)
Großbeeren II  – MSV II  1:1
Die zweite Männermannschaft bleibt auch im zweiten Spiel 2012 sieglos und tritt damit weiter auf der Stelle. Bei mittlerweile acht Unentschieden ist dies aber auch kein Wunder. Dass es auch diesmal nicht mehr wurde hat drei Gründe. Für einen kann die Mannschaft wenig bis gar nichts – gemeint ist die unterirdische Leistung des Schiedsrichters, der zum einen dem MSV einen klaren Foulelfmeter verweigerte und zum anderen beim Ausgleichtreffer der Großbeerener kurzerhand den Überblick über gängige Fußballregeln verlor. Bei den anderen beiden Gründen ist die Mannschaft aber selbst schuld. Vor allem in der ersten Halbzeit wurden die besten Chancen kläglich vergeben und im zweiten Durchgang beschäftigte man sich erneut wieder mehr mit dem Referee und mit sich selbst, statt sich auf das Spiel zu konzentrieren.
 Auf ungewohtem Geläuf (gespielt wurde auf dem Kunstrasenplatz des Großbeerener Hockeyclubs) brauchten die Gäste zunächst eine gewisse Eingewöhnungszeit. Die Hausherren waren in dieser Phase weitaus agiler und hatten auch bereits nach rund fünf Minuten eine große Chance, als Keeper Marcus Schulze den Ball nicht richtig unter Kontrolle bekam. In der Folgezeit konnte sich Zossen aber zunehmend vom gegnerischen Druck befreien. Das Ergebnis waren einige gute Tormöglichkeiten, darunter zwei 100%tige durch Göran Howitz und Marcel Schiemann, die leider viel zu fahrlässig vergeben wurden.
Der MSV war es dann auch, der besser in die zweite Halbzeit startete. Der eingewechselte Marco Ermisch kam in der 57. Minute, nach einer schönen Kombination im Mittelfeld, auf der rechten Seite unbedrängt zu einer Flanke. Dabei rutschte ihm der Ball über den Spann und das Streitobjekt senkte sich über den gegnerischen Keeper zum 0:1 ins Netz. Leider konnten die Gäste den Schwung aus dieser Führung nicht mitnehmen. Man tat einfach zu wenig, um das Ergebnis weiter auszubauen, eher sollte der knappe Vorsprung über die Zeit gerettet werden. Dadurch bekamen die Grün-Weißen wieder Oberwasser und wurden zunehmend stärker. Schulze musste zweimal in höchster Not für seine Vorderleute retten. Hinzu kam das bereits oben angesprochene Problem. Klar ist es schwer, bei mehr als strittigen Entscheidungen des Unparteiischen ruhig zu bleiben, doch wenn wirklich jeder Pfiff lautstark kommentierend begleitet wird, trägt es nicht dazu bei, das Nervenkostüm des Pfeifenden zu beruhigen. Und letzen Endes kam es dann so, wie es kommen musste. Die Hausherren bekamen einen Freistoß zugesprochen, Keeper Schulze konnte den Schuß noch abwehren, doch augenscheinlich befanden sich zu diesem Zeitpunkt gleich drei Großbeerener bereits im Abseits. Da einer von diesen den Abpraller abstaubte, entschied der Schriri zunächst auf Abseits, um seine Entscheidung dann wenige Sekunden später wieder zu revidieren, Davon kann man halten, was man will, Fakt ist, das der Ausgleich für die Gastgeber keineswegs unverdient war, da sie zu diesem Zeitpunkt weitaus mehr in das Geschehen investiert hatten. Bis zum Abpfiff (es wurde keine einzige Sekunde Nachspielzeit gewährt) blieb es dann auch dabei.
Aufstellung: Schulze, Siwek, Kasubke, Böcker, Reichert, Steinführer, Howitz, P. Wetzel, Lupp, Gatermann (Ermisch), Schiemann Tor: Ermisch
Zernsdorf II – MSV II  3:1
Die zweite Männermannschaft ist denkbar schlecht in die Rückrunde gestartet und musste eine verdiente 1:3-Pleite mit nach Hause nehmen. Dabei stellt sich auch die Frage, wie es um die Moral und den Willen innerhalb des Teams bestellt ist? Gerade mal elf Spieler fanden sich ein, der Rest von den nicht-verletzten Spielern schaffte es erst, am Samstagabend oder Sonntag früh abzusagen….
Da man zudem wieder nicht rechtzeitig aus dem Knick kam, hatte man auch nur rund eine Viertelstunde Zeit sich aufzuwärmen, ehe die Partie angepfiffen wurde. Dennoch war die erste halbe Stunde gar nicht mal so schlecht anzusehen. Marcel Schiemann hatte nach fünf Minuten die erste große Möglichkeit zur Führung, doch fünf Meter vor dem Tor konnte er den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Auch Patrick Wetzel hatte eine 100%tige auf den Töppen und unverständlicherweise verweigerte der Referee einem Kopfballtor nach einem Freistoß von André Kasubke die Anerkennung. Die Gastgeber jedoch waren keineswegs schlechter. Zernsdorf agierte sehr agil, vor allem im Umschalten von Defensive auf Offensive setzte man die Gäste immer wieder unter Druck. Dennoch kam der SVZ aus dem Spiel heraus nur zu wenig guten Gelegenheiten. Da musste erst ein Freistoß herhalten, der direkt zum 1:0 verwandelt wurde. In der Schlußphase der ersten Halbzeit waren die Hausherren dann klar spielbestimmend und erzielten in der 44. Minute das 2:0. Hier "glänzte" das geamte MSV-Team auf besondere Weise. Zunächst sah Keeper Patrick Lubitz bei dem Freistoß nicht sonderlich gut aus, dann ließen ihn seine Vorderleute komplett im Stich, die verträumt zusahen, wie gleich vier Zernsdorfer nachsetzten und einer von diesen letztendlich den Abpraller über die Linie drückte.
Im zweiten Durchgang brach die Ordnung innerhalb der Zossener Reihen dann vollständig zusammen und Zernsdorf kam zu mehreren Großchancen. Wenn die Gastgeber nur einen Teil davon genutzt hätten, wäre die Niederlage noch um einiges deutlicher ausgefallen. So fiel "nur noch" das 3:0, ehe Marcel Schiemann mit seinem Treffer noch etwas Ergebniskorrektur betreiben konnte. Jedenfalls war es vor allem in den zweiten 45 Minuten eine blamable Vorstellung, die auf Zossener Seite den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit klar deutlich gemacht hat.
Aufstelllung: Lubitz, Vetter, Gebuhr, Kasubke, Siwek, S. Wetzel, Reichert, Ermisch, P. Wetzel, Gatermann, Schiemann Tor: Schiemann
MSV II – Groß Machnow I  5:1
Pünktlich zum Jahresausklang gelang der Mannschaft der höchste Sieg seit Jahren (!!!). Das dies dann auch noch in einem nicht ganz unbrisanten Derby erreicht wurde, rundet die ganze Sache dann noch zusätzlich ab.
Doch bis das MSV-Team seinen Höhenflug starten konnte, mussten die ersten 20 Minuten überstanden werden und diese hätten die Partie auch ganz anders ausgehen lassen können. Groß Machnow war zunächst das eindeutig bessere Team, während die Hausherren noch nach ihrem Ryhthmus suchen mussten. Demzufolge ging die Eintracht verdient mit 0:1 in Führung und bei diesem Treffer sah die Zossener Defensive alles andere als gut aus, da man den Ball nicht energisch genug klären konnte. Man war auch die folgenden Minuten nicht so wirklich im Spielgeschehen, trotzdem gelang der 1:1-Ausgleich. Ein Paß konnte im Mittelfeld von Patrick Laser abgefangen werden, der den Ball wieder direkt in die Spitze leitete. Groß Machnow spielte auf Abseits, was glücklicherweise nicht ganz klappte und Patrick Wetzel gelang prompt der erste Treffer, nach seiner Rückkehr vom Bundeswehr-Einsatz. In den nächsten Minuten fiel dann die Vorentscheidung, wobei die Gäste Pech mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen hatten. Zunächst wurde ihnen ein an sich klarer Foulstrafstoß verweigert, allerdings hatte der Stürmer vorher den Ball eindeutig mit der Hand mitgenommen – von daher ausgleichende Gerechtigkeit. Die Treffer zum 2:1, bzw. zum 3:1 für die Hausherren durften so allerdings auch nicht fallen: beim 2:1 stand Torschütze Robert Hase klar im Abseits, vor dem 3:1 durch Sven Schröder, welches aus einem langen Befreiungsschlag resultierte, gab es kurz vor dem MSV-Strafraum ein nicht geahndetes Foulspiel. Den Hausherren sollte es egal sein, sie traf an den Entscheidungen des Referees keine Schuld. Von diesem Zeitpunkt an bestimmten sie die Partie und ließen diese sich nicht mehr aus der Hand nehmen.
Im zweiten Spielabschnitt versuchte Groß Machnow zwar noch einmal Druck zu entwickeln, doch die Zossener Abwehr stand über weite Strecken sehr sicher und falls es doch noch einmal brenzlig wurde, war Keeper Marcus Schulze zur Stelle. Mit dem 4:1 durch David Reichert war der Widerstand dann endgültig gebrochen und der MSV hätte ohne weiteres noch drei Treffer mehr erzielen können. So aber fiel kurz vor dem Abpfiff "nur noch" das 5:1 durch den eingewechselten Steffen Wetzel.
Fazit: Etwas Glück in der Anfangsphase, dann aber ein verdienter Sieg dank einer starken Mannschaftsleistung. Vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an unseren lautstarken Anhang!!!
Aufstellung: Schulze, Vetter, Laser, Kasubke, P. Wetzel, Siwek (S. Wetzel), Reichert, Hase (D. Senff), Lupp, Schiemann (Gatermann), Schröder Tore: P. Wetzel, Hase, Schröder, Reichert, S. Wetzel
MSV II – Wildau II  4:3
Mit diesem Ergebnis sorgte die zweite Männermannschaft für eine kleine Überraschung in der zweiten Kreisklasse und konnte gleichzeitig auch die Talfahrt der letzten Wochen (drei Spiele ohne Sieg, davon zwei Niederlagen) stoppen.
Natürlich darf nicht unerwähnt bleiben, dass man gegen den Tabellenführer einen sehr günstigen Zeitpunkt erwischt hat. Dieser kam mit gerade mal elf Mann nach Zossen gereist und die Spieler, die gefehlt haben, waren zudem auch noch wichtige Stammspieler. Trainer Lars Diebert hingegen musste zwar auch auf drei wichtige Akteure verzichten, hatte aufgrund des großen Kaders aber trotzdem die Qual der Wahl.
Die Anfangsphase gehörte dementsprechend auch den Hausherren. Unter anderem hatte man etwas Pech, das ein Schuß von Sven Schröder nur am Pfosten des Phönix-Gehäuses landete. Dann aber zogen die Gäste die Zügel deutlich an und bewiesen, dass sie derzeit zu Recht auf dem ersten Platz stehen. Sie kamen zu mehren guten Möglichkeiten und erzielten nach einem Eckball auch verdient das 0:1. Vom MSV war davor und danach nur noch wenig zu sehen. Doch kurz vor der Pause profitierte man von kapitalen Abwehrschnitzern der Wildauer und nutzte diese eiskalt aus. Zunächst landete nach einer Ecke ein schwacher Befreiungsschlag direkt auf den Füßen von David Lupp, der mit einem platzierten Schuß zum 1:1 ausglich. Kurz darauf spritzte Schröder in einen zu kurzen Rückpass Richtung Torwart und vollstreckte zum 2:1.
Nach dem Wechsel blieben die Gastgeber am Drücker. Wieder bekam Wildau den Ball nicht konsequent aus der Gefahrenzone und Schröder "bedankte" sich mit seinem zweiten Treffer – 3:1. Es hätte wenige Minuten später auch 4:1 stehen können, doch Mathias Steinhöfer vergab völlig freistehend die Riesen-Möglichkeit und setzte das runde Leder erneut nur gegen den Pfosten. So kam es nahezu zwangsläufig, wie es kommen musste. Die Gäste rafften sich noch einmal auf und es wurde wieder spannend. Noch zwei weitere male bewies die MSV-Defensive, dass sie bei Standards extrem anfällig sind – zwei Eckbälle reichte den Gästen, um zum 3:3 auszugleichen. Zudem hatten sie noch weitere drei gute Chancen aus dem Spiel heraus. Doch Diebert bewies ein gutes Händchen mit der Einwechslung von Dirk Peschka. In der Nachspielzeit ist er mit dem Kopf zur Stelle und überwindet den gegnerischen Keeper zum vielumjubelten 4:3.
Aufstellung: Schulze, Vetter, Kuchenbecker (Hase), Laser, Steinführer, Siwek (Peschka), Reichert, Kasubke, Lupp, Schiemann (Gatermann), Schröder Tore: Lupp, Schröder (2), Peschka
MSV II – Schulzendorf II  1:1
Das alte Leiden der zweiten Männermannschaft in dieser Saison ist zurück: das Unentschieden. Nach zwei punkt-, tor- und sieglosen Spielen in Folge war es zwar wieder ein kleines Erfolgserlebnis für die Truppe von Lars Diebert, doch so richtig zufriedenstellen kann das mittlerweile siebte Remis in dieser Spielzeit auch nicht. Vor allem, weil immer mehr eine weitere eklatante Schwäche der Mannschaft zum Vorschein kommt – die Angst vor der Führung. Zum mittlerweile sechsten Mal hat man einen Vorsprung aus der Hand gegeben und damit wichtige Punkte im Abstiegskampf verschenkt.
Auch in dieser Partie sorgte das 1:0 nicht für die notwendige Ruhe, sondern eher dafür, dass die MSV-Elf zunächst nachlässig, dann nervös agierte. Aber der Reihe nach: Die ersten zehn Minuten benötigten die Hausherren, um in das Geschehen zu finden, während Schulzendorf von Beginn an recht offensiv auftrat. Dann übernahm jedoch Zossen das Zepter und ging nach rund 25 Minuten durch David Lupp, der einen Querpass von Marcel Schiemann über die Linie drücken konnte, mit 1:0 in Führung. Bis zum Seitenwechsel war der MSV spielbestimmend, ohne dies jedoch gewinnbringend ausnutzen zu können. Dies war vor allem bitter, weil die SG rund 15 Minuten verletzungsbedingt in Unterzahl spielen musste und erst im zweiten Durchgang wieder vollzählig war. Zudem war es ersichtlich, dass sich die Gäste nicht ohne weiteres fügen würden und das die zweite Halbzeit ein hartes Stück Arbeit werden würde.
Dies sollte sich nach dem Wiederanpfiff auch bestätigen. Schulzendorf kam mit mehr Schwung aus der Kabine und drückte die Hausherren vermehrt in die eigene Hälfte. Diese verlegten sich auf Konter, die aber mehrmals viel zu nachlässig ausgespielt wurden. Dennoch hatte man die 1000%tige Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, doch frei vor dem leeren Tor wurde der Ball nicht richtig getroffen. Auf der Gegenseite lag der Ausgleich dann quasi in der Luft. Zunächst rettete Keeper Patrick Lubitz zweimal großartig, doch nach knapp 70 Minuten war auch er machtlos – 1:1. Dabei blieb es dann auch. Zwar versuchten beide Teams den Sieg noch nach Hause zu bringen, doch mit abnehmenden Kräften litt die vorher schon nicht sonderlich hohe spielerische Qualität der Partie noch weiter.
Aufstellung: Lubitz, Siwek, Cernas, Kasubke, Schemmel (D. Senff), Laser, Hase, Lupp, Steinhöfer, Schiemann, Peschka (Gatermann/Vetter) Tor: Lupp
Schenkendorf II – MSV II  2:0
Allmählich wird es wieder kritisch. Mit der zweiten 0:2-Niederlage in Folge hat sich die zweite Männermannschaft als Absteiger erneut im Keller eingependelt. Das hat zwei Hauptursachen: natürlich die bisher vielen Unentschieden, die bis jetzt nicht viel weitergeholfen haben, dann aber vor allem die Harmlosigkeit in der Offensive. Ohne die Unterstützung von Ergänzungsspielern der Ersten ist man hier einfach zu dünn besetzt. Vor allem, wenn dann noch wichtige Spieler wie Schröder, Hase, Ermisch oder Jurkscheidt fehlen. Das war auch in dieser Partie deutlich zu sehen. Bis rund 20 Meter vor dem gegnerischen Tor sah es ganz passabel aus, doch was dann folgte, waren spielerische Katastrophen. Kaum ein vernünftiger Flankenball, kaum ein konsequenter Abschluß, fast jeder letzte Paß landete beim Gegner. Im Großen und Ganzen kam der MSV daher nur zu zwei nennenswerten Torchancen, einmal in der ersten Halbzeit, als Marcel Schiemann frei vorm Tor den Ball vorbeischob und im zweiten Durchgang, als sich Dirk Peschka im Kopfballduell durchsetzen konnte, der Ball aber knapp über die Latte hob.
Ansonsten hatte Schenkendorf über weite Strecken des Spiels deutlich mehr Ballbesitz und es kam immer wieder zu brenzligen Situationen im MSV-Strafraum. Doch vor allem in den ersten 45 Minuten hielt die Zossener Defensive gut dagegen. Erst in der 65. Minute kamen die Hausherren zum ersten Erfolgserlebnis: ein langer Ball konnte von Marcel Vetter nur mit der Fußspitze abgewehrt werden. Ein Schenkendorfer, gänzlich ohne Gegenspieler, nahm das Geschenk an und verwandelte eiskalt zum 1:0. Der zweite Treffer fiel in der ca. 80. Minute durch einen Gewaltschuß aus dem linken Winkel. Damit war die Partie entschieden und die Blau-Weißen gingen als verdienter Sieger vom Platz, gegen eine Zossener Elf, die zwar defensiv ganz gut stand und sich auch läuferisch gut präsentierte, die aber ansonsten ideenlos agierte.
Aufstellung: Lubitz, Vetter, Kuchenbecker, Cernas, Siwek, Reichert, Steinhöfer, Lupp, Kasubke (Laser), Schiemann (D. Senff), Gatermann (Peschka)
MSV II – Waßmannsdorf I  0:2
Die zweite Männermannschaft hat die Möglichkeit, den Anschluß an die Spitzengruppe zu halten, verpasst und ist endgültig im Niemandsland der Tabelle angekommen. Ganz „nebenbei“ bot das Team nach der Klatsche in Rangsdorf vor einigen Wochen die bisher schlechteste Saisonleistung. 
Da aber auch die Gäste lange Zeit nur limitierte Fußballkost boten, entwickelte sich ein grausiger Kick, den glücklicherweise nur wenige Zuschauer ertragen mussten. Zwar kam der MSV im ersten Durchgang zu drei 100%tigen Möglichkeiten, die jedoch mehr als kläglich vergeben wurden. Auch Waßmannsdorf hatte einige Chancen, doch zum großen Teil war es das reinste Fehlpassfestival. 
Das Bild ändere sich auch in der zweiten Halbzeit nicht wesentlich. Nur konnten die Gäste jetzt von gravierenden individuellen Fehlern der Hausherren profitieren. Nach einem groben Stellungsfehler konnte ein Waßmannsdorfer Stürmer nur per Foul nahe der Strafraumgrenze aufgehalten werden. Der Freistoß landete prompt zum 0:1 im Tor, wobei auch Keeper Patrick Lubitz nicht sehr gut aussah. Während aber in vielen vorangegangenen Partien bei der Zossener Elf eine gute Moral zu sehen war, bekam man heute zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass eine Wende hier noch möglich gewesen wäre. Zu kraft- und einfallslos agierten die Gastgeber in allen Belangen. Erst kurz vor Schluß hatte Marco Siwek die Riesen-Gelegenheit zum Ausgleich, doch frei vorm gegnerischen Gehäuse sprang ihm der Ball über den Fuß- dies war symptomatisch für die heutige Leistung der gesamten Mannschaft. Wenige Augenblicke vor dem Abpfiff erhöhten die Gäste nach einem Konter sogar noch auf 0:2.
Die „Zwote“ ist nicht in der Lage, 2-3 wichtige Spieler für die Offensive adäquat zu ersetzen, das war heute deutlich zu merken. Wenn dann auch die Einstellung nicht stimmt, in Verbindung mit zunehmend mangelnder Trainingsbeteiligung, ist halt kein Blumentopf zu gewinnen. Außerdem ist es seit einigen Wochen zu beobachten, dass die Stimmung auf dem Platz zunehmend schlechter wird, sobald es nicht wie gewünscht läuft. Dann wird der Fehler gerne bei anderen gesucht, anstatt sich selbst einmal an die Nase zu fassen – ein Unding!
Aufstellung: Lubitz, Vetter, Cernas, Kasubke (Gatermann), Siwek, Schemmel, Reichert, Hase, Jurkscheidt (Peschka), Schiemann, Schröder (Kuchenbecker)
Wünsdorf II – MSV II  3:3
Die „Zwote“ hat nach dem Sieg gegen Mittenwalde II mit diesem Unentschieden den Anschluß an die Spitzengruppe verpasst. Denn mit einem Sieg hätte man an Wünsdorf vorbei auf Platz vier oder fünf der Tabelle vorstoßen können – nun aber verbleibt die Mannschaft im bedeutungslosen Mittelfeld und wird sich dort auch einrichten müssen. 
Es schien zunächst auch, als wenn sich die Spieler der Wichtigkeit dieser Begegnung nicht gewusst gewesen wären. Wünsdorf legte los wie die Feuerwehr und profitierte dabei von eklatanten Fahrlässigkeiten in der Zossener Defensive. Beim 1:0 konnte ein MTVer nach einer Ecke den Ball im Zossener Strafraum seelenruhig mit der Brust annehmen und aus der Drehung heraus einnetzen. Gegenwehr oder ein halbwegs vernünftiger Störversuch? Fehlanzeige!! Vor dem 2:0 verliert der MSV den Ball in der Vorwärtsbewegung und erneut wird der Zweikampf nicht gesucht. Das die anschließende Bogenlampe zum Sonntagsschuß mutiert und über Keeper Patrick Lubitz segelt – geschenkt. Doch als bereits alle das Schlimmste für die Gäste zu erahnen begannen, ging auf einmal ein Ruck durch die Elf und sie bewies tolle Moral. Denn noch vor der Pause konnte der Wünsdorfer Vorsprung egalisiert werden. Zunächst war Marcel Schiemann mit einem schönen Kopfball zur Stelle und erzielte den 2:1-Anschluß. Nur wenig später setzte Robert Hase nach einem Torwartfehler energisch nach und vollstreckte zum verdienten 2:2-Ausgleich. 
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weiterhin spannend und abwechslungsreich. Beide Teams spielten mit offenem Visier und hatten mehrere Möglichkeiten. Zunächst war Zossen wieder am Drücker. Nach einer Hereingabe von links stand Schiemann erneut goldrichtig und schob den Ball aus Nahdistanz zum 2:3 über die Linie. Doch in der Folgezeit versäumte es der MSV, die Führung auszubauen und die Hausherren fanden nach und nach zurück in die Partie. Demzufolge konnte Zossen den Vorsprung mal wieder nicht über die Zeit retten und musste wieder nach einem Eckball das 3:3 hinnehmen. In der restlichen Spielzeit – zu diesem Zeitpunkt immerhin noch knapp 20 Minuten – gab es auf beiden Seiten noch mehrere dicke Möglichkeiten. Doch letztendlich blieb es bei dieser gerechten Punkteteilung, die aber keiner Seite unbedingt weiterhilft. 
Aufstellung: Lubitz, Vetter, Kuchenbecker, Kasubke, Schemmel, Reichert, Siwek (Marcel Ermisch), Hase (S. Wetzel), Schiemann, Schröder (Marco Ermisch) Tore: Schiemann (2), Hase
MSV II – Mittenwalde II  3:1
Lang genug hats ja gedauert mit dem zweiten Saisonsieg. Unterm Strich war er aber hochverdient und er hat bewiesen, dass in der Mannschaft noch einiges an Potential steckt, wenn sie nur konzentriert und geschlossen auftritt.
Kurz nach dem Anpfiff musste der MSV zunächst aber eine Schrecksekunde hinnehmen, als nach einem langen Ball in den Strafraum ein Mittenwalder zum Kopfball kam. Doch glücklicherweise konnte André Kasubke noch kurz vor der Linie klären. Dann jedoch übernahmen die Gastgeber das Zepter und spielten sich einige gute Möglichkeiten heraus. Unter anderem landete der Ball gleich zweimal am Pfosten. Insgesamt gesehen dominierte man den Gegner eindeutig, doch leider war die Chancenverwertung mangelhaft, zudem rannte die Offensivabteilung immer wieder ins Abseits. Erst ein schwerer Stellungsfehler des Mittenwalder Keepers ermöglichte dem MSV die 1:0-Führung. Torschütze war Andreas Böcker (40. Minute). In der restlichen Spielzeit vor dem Seitenwechsel waren die Gäste aber auf einmal wieder da. In zwei Situationen hatte Zossen enormes Glück, das man nicht aus heiterem Himmel den Ausgleich "fressen" musste.
Keine zehn Minuten nach Wiederanpfiff, die Platzherren hatten das Geschehen wieder unter Kontrolle, setzte sich Böcker auf der linken Seite mustergültig durch und seine perfekt getimte Hereingabe brauchte Marcel Schiemann nur noch einzuschieben. Erst nach diesem Treffer kam es beim BSV zu einem Aufbäumen – dieses hatte es aber in sich. Der 2:1-Anschlußtreffer war hochverdient und die Zossener Elf brauchte fast 20 Minuten, um wieder in die Spur zurückzufinden. In dieser Phase hatte man Glück, dass Mittenwalde ebenso von der Abschlußschwäche heimgesucht war. Mit dem 3:1, wieder durch Schiemann, waren dann aber alle Messen gesungen und erneut verpasste man es, in den letzten Minuten das Ergebnis deutlicher zu gestalten.
Der Sieg war das Ergebnis einer kompakten Mannschaftsleistung, die das genaue Gegenteil zu dem Schauspiel war, welches man in der Vorwoche in Rangsdorf geboten hatte. Nicht zu vergessen sind auch die Spieler, die an diesem Tag nicht zum Einsatz kommen konnten und die heute aus verschiedenen Gründen komplett gefehlt hatten – auch ihr gehört dazu!
Aufstellung: Maaß, Vetter, Kuchenbecker, Kasubke, Haase, Schemmel (Peschka), Reichert, Steinführer, Schröder, A. Böcker (Gatermann), Schiemann (Marco Ermisch) Tore: Böcker, Schiemann (2)
Rangsdorf II – MSV II  6:3
Am achten Spieltag ist es also geschehen – die erste Punktspielniederlage für die Mannschaft von Lars Diebert – und diese ist, das muss man sich ehrlich eingestehen, hochverdient!! Denn im gesamten Spielverlauf fühlte man sich an die katastrophale Abstiegssaison 2010/11 erinnert. Kaum Ideen, keine Bewegung ohne Ball, katastrophale Abwehrfehler, mangelndes Zweikampfverhalten – es kam eigentlich so gut wie alles zusammen.
Selbst die frühe Führung fiel sehr glücklich und konnte der Mannschaft nicht weiterhelfen. In der zweiten Minute schlug Rangsdorfs Keeper ein Luftloch und David Reichert konnte zum 0:1 ins leere Tor einschieben. Doch was der MSV in der Folgezeit ablieferte, ist unerklärlich. Rangsdorf wurde mit zunehmender Spielzeit immer stärker und hatte vor allem im zentralen Mittelfeld die Hoheit. Zossen hingegen verlor sehr viele Bälle in der Vorwärtsbewegung, wodurch man immer wieder in Konter rannte. Die nächste halbe Stunde konnte dennoch überstanden werden, wenn auch mit viel Glück, u.a. traf der SVR gleich doppelt den Pfosten. Dann aber gelang den Hausherren noch vor dem Seitenwechsel der Doppelschlag zum 2:1.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste dann etwas energischer aufzutreten, doch leider blieb es bei den Versuchen. Erfolgversprechende Angriffe wurden nicht konzentriert ausgespielt, bzw. agierten die Hausherren in der Defensive sehr konzentriert und unterbanden jegliche Bemühungen schon rechtzeitig. Somit kam der MSV nur durch zwei Fernschüsse zu halbwegs nennenswerten Torchancen. Rangsdorf hingegen konnte weitere individuelle Fehler der Zossener eiskalt ausnutzen. Bei den nächsten beiden Gegentreffern sah nämlich Torwart Patrick Lubtiz und seine Abwehr alles andere als souverän aus. Nach dem 4:1 war die Partie dann entschieden, alle weiteren Treffer in der Schlußviertelstunde können nur noch als Zugabe für die Zuschauer betrachtet werden. Dem 4:2-Anschluß durch Sven Schröder folgte das 5:2, erneut Schröder verkürzte auf 5:3, das 6:3 fiel dann in der Schlussminute.
Aufstellung: Lubitz, Schröder, Cernas, Kuchenbecker, Siwek, Rösch (Vetter), Schemmel (Haase), Reichert, Kasubke (Peschka), Ermisch, Steinhöfer Tore: Reichert, Schröder (2)
MSV II – Schönefeld I  2:2
Allmählich werden die Zahlen beeindruckend – bisher sieben Punktspiele in dieser Saison, alle ungeschlagen, doch davon sechs Mal unentschieden gespielt, wiederrum drei Mal davon mittlerweile 2:2…egal, wie man diese Zwischenbilanz auffassen möchte, beeindruckend ist sie irgendwie schon.
Warum es gegen Schönefeld wieder nicht zu einem vollen Erfolg gereicht hat, kann eindeutig gesagt werden: der MSV erwischte eine sehr schwache erste Halbzeit, in der man zwar mehr Spielanteile hatte, aber letztendlich nur eine wirklich nennenswerte Chance heraussprang. Diese stammte aus der siebten Minute und hätte eigentlich die Führung sein müssen: Marcel Schiemann kam nach einem schönen Spielzug an den Ball und befand sich nach einem kurzen Laufduell völlig allein vorm gegnerischen Keeper, doch leider wählte er in dieser Situation die schwierigste aller möglichen Varianten und setzte per Außenrist den Ball nicht nur am Torsteher, sondern auch am Tor selbst vorbei. Ansonsten agierten die Hausherren fast nur mit hohen und langen Bällen aus der Abwehr heraus, da alle Positionen davor zu wenig in Bewegung waren. Die Gäste hingegen setzten mit Kontern immer wieder Nadelstiche und hatten mit dieser Taktik deutlich mehr Möglichkeiten, die glücklicherweise alle vergeben wurden.
Zossen kam dann mit deutlich mehr Schwung in die zweite Halbzeit und versuchte nun, noch konsequenter zu spielen, doch der Treffer fiel auf der Gegenseite. Man verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung (Foul?) und spielte dann auf Abseits, was aber nicht klappte. Diese Gelegenheit ließ sich ein Gäste-Stürmer nicht nehmen und versenkte den Ball zum 0:1. Daraufhin führte MSV-Trainer Lars Diebert einige Umstellungen durch, die sich kurz darauf bezahlt machten. Zunächst führte der eingewechselte Steffen Wetzel eine Ecke aus, die von einem gegnerischen Verteidiger zum 1:1 ins eigene Tor gelenkt wurde (65. Minute). Rund zehn Minuten später ließ der ebenfalls eingewechselte Dirk Peschka den Ball zu Mannschaftsführer David Reichert prallen, der mit einem platzierten Schuß aus rund 16 Metern sein Team mit 2:1 in Führung bringen konnte. Doch leider wurde diese erneut nicht über die Zeit gerette. Fünf Minuten vor dem Abpfiff rannte man unverständlicherweise in einen Konter, der im Nachschuß zum 2:2-Ausgleich führte. Danach passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. 
Aufstellung: Lubitz, Schröder, Kuchenbecker, Cernas, Rösch, Gebuhr (Marco Ermisch), Schemmel (Laser), Kasubke (S. Wetzel), Reichert, Schiemann, Marcel Ermisch Tore: Eigentor, Reichert
Anmerkung: die eingangs erwähnte Zwischenbilanz könnte sich nachträglich noch ändern. Die Partie gegen Zernsdorf I (Endstand 3:3) wird aufgrund zweier Regelverstöße durch den Schiedsrichter wiederholt. Der Ausschluß des SV Schönefeld aus dem FLB ist mittlerweile wieder aufgenommen worden. Alle Ergebnisse behalten somit ihre Gültigkeit.
MSV II – SC Eichwalde I  2:2
Ein Unentschieden, das am Ende auf beiden Seiten für lange Gesichter sorgte. Eichwalde stand als Tabellenletzter unmittelbar vor dem zweiten Saisonsieg und musste nach einer 2:0-Führung kurz vor Spielende den Ausgleich hinnehmen. Zossen II hingegen tritt nach dem fünften Unentschieden im sechsten Spiel auf der Stelle. Da tröstet es auch nur wenig, dass man weiterhin ungeschlagen ist.
Letzten Endes ist die Punkteteilung aber gerechtfertigt. Zwar hatte der MSV bereits nach rund fünf Minuten die Riesen-Gelegenheit in Führung zu gehen, doch Marcel Schiemann, in der Vorwoche noch überaus treffsicher, wählte allein vorm gegnerischen Keeper mit einem Lupfer die komplizierteste Variante, die dann auch prompt misslang. Danach war von den Gastgebern aber eine ganze Weile nicht mehr viel zu sehen. Man agierte zu statisch, vor allem die Bewegung ohne Ball war absolut mangelhaft. Da wirkten die Gäste weitaus spritziger und hätten sie einige vielversprechende Angriffe cleverer ausgespielt, wäre Patrick Lubitz im Zossener Gehäuse noch weitaus öfter in Gefahr gekommen. Erst nach rund einer halben Stunde wurden die Hausherren wieder gefährlicher, doch ging man sehr fahrlässig mit den sich bietenden Möglichkeiten um. Sowohl Marcel Ermisch als auch Robert Hase vergaben aus Nahdistanz. Nahezu folgerichtig gingen die Gäste in der 37. Minute verdient in Führung, nachdem die Zossener Abwehr überlaufen wurde und André Kasubke eine Flanke nicht energisch genug klären konnte.
Im zweiten Spielabschnitt waren die MSV-Akteure sichtlich bemühter, zumindest im kämpferischen Bereich war eine deutliche Leistungssteigerung zu verzeichnen. Spielerisch hingegen blieb vieles aber Stückwerk, da die Bewegung ohne Ball weiterhin verbesserungswürdig blieb. Eichwalde hingegen beschränkte sich auf Konterfußball, der auch vom Erfolg gekrönt zu werden schien, denn in der 61. Minute konnte der SC auf 0:2 erhöhen. Hierbei haderten die Zossener mit dem Schiedsrichter, da dieser angeblich eine Abseitsstellung übersehen haben soll, aber: wenn eine vorgelegen hat, dann war diese sehr knapp und ohne Linienrichter nun mal schwer zu sehen. In der Folgezeit hatte Eichwalde nach Kontern noch zwei weitere gute Gelegenheiten, die glücklicherweise nicht genutzt werden konnten. In der 70. Minute gelang Ermisch sein fast schon obligatorischer Treffer, nachdem er im ersten Schußversuch noch gescheitert war. Dieser 1:2-Anschlußtreffer setzte noch einmal Kräfte auf Zossener Seite frei, doch hätte es wahrscheinlich nichts genützt, wenn sich die Gäste durch eine unerklärliche Disziplinlosigkeit nicht selbst geschwächt hätten. Deren Spielführer, bis dahin eindeutig bester Mann auf dem Platz, verließ auf einmal wild schimpfend den Platz, nachdem er einem Mitspieler eine Ohrfeige verpasst hatte. In der Folgezeit ging bei seinen Mannschaftskameraden zunehmend die Ordnung verloren und es konnten kaum noch gefährliche Aktionen gestartet werden. Kurz nachdem der Schiedsrichter die Nachspielzeit angezeigt hatte, gelang dann doch noch der 2:2-Ausgleich. Dirk Peschka war nach einem Eckball per Kopf zur Stelle und erzielte sein erstes Saisontor.
Nach dem Abpfiff war man sich auf Zossener Seite einig, dass vor allem die schwache erste Halbzeit eine bessere Ausbeute verhindert hat. Unterm Strich aber steht ein Punkt, mit dem man zufrieden sein muss, auch weil die Mannschaft nach dem Rückstand eine tolle Moral beweisen hat.
Aufstellung: Lubitz, Schröder, Kuchenbecker, Cernas, Jurkscheidt (Marco Ermisch), Siwek (Hase), Kasubke, Reichert, S. Wetzel (Peschka), Schiemann, M. Ermisch Tore: Marcel Ermisch, Peschka
Großziethen II – MSV II  3:3
Fünftes Spiel, viertes Unentschieden, weiterhin ungeschlagen – das ist die Bilanz der zweiten Männermannschaft nach dieser Partie. Dabei kann man aber durchaus mit dem Punkt leben, denn auch wenn Großziethen Aufsteiger ist, steht die SG auf dem zweiten Tabellenplatz und wenn man die Truppe beim Spiel sieht, weiß man auch, warum.
Zumindest in der ersten Halbzeit hat die Elf von Trainer Lars Diebert jedoch eine passende Antwort auf die technisch versierten und spielstarken Gastgeber gegeben. Im defensiven Bereich bot der MSV zunächst eine ausgezeichnete Leistung. Man verzichtete auf eine konsequente Manndeckung, sondern machte, wie man so schön sagt, die Räume dicht. Dadurch wurden viele Pässe bereits im Vorfeld abgefangen. Im offensiven Bereich hatte Zossen an diesem Tag mit David Lupp einen Spielgestalter mit viel Übersicht. Über ihn lief nahezu jeder Konter und er war an allen drei MSV-Treffern beteiligt. Der beste Spieler im hellblauen Dress war aber ohne Zweifel Marcel Schiemann. Zunächst schoß er in der zwölften Minute, nach einem schönen Pass genau in den Lauf, das 0:1. Dann konnten die Hausherren jedoch dem Geschehen eine zwischenzeitliche Wendung geben. Das 1:1 fiel nach einem katastrophalen Fehlpass im Zossener Mittelfeld, wobei der SG-Spieler aus rund 20 Metern einfach mal abzog, der Schuß dann aber derart abgefälscht wurde, dass er zu einer Bogenlampe wurde, die sich über Keeper Marcus Schultze ins Netz senkte. Ungefähr sechs Minuten später fiel das 2:1, auf ähnliche glückliche Weise: diesmal war es ein als Flanke gedachter Ball, der ungewollt im Tor einschlug. Ansonsten hatte Großziethen im ersten Durchgang eine einzige nennenswerte Chance aus dem Spiel heraus. Die Gäste hingegen bewiesen Moral und gingen noch vor dem Pausenpfiff wieder in Führung. Zweimal bewies Schiemann Nervenstärke und versenkte das runde Leder im gegnerischen Gehäuse. Bei besserer Chancenverwertung wären auch noch zwei Treffer mehr möglich gewesen.
Für den zweiten Durchgang war man sich aber bewusst, dass noch ein schweres Stück Arbeit auf einen wartet. Die ersten 10-15 Minuten nach Wiederanpfiff verpasste man es jedoch, den Sack zuzumachen, denn nach weiteren Kontern waren die Möglichkeiten da. Ab ungefähr der 60. Minute jedoch, drehten die Gastgeber auf. Nach einigen Wechseln und Umstellungen kam die SG nun beinahe im Minutentakt zu Großchancen. Mehrmals parierte Keeper Schultze großartig, oder die Schüsse wurden noch rechtzeitig von der MSV-Abwehr abgeblockt. Und wenn das nicht reichte, rettete das Aluminium. Leider konnte der Vorsprung dann doch nicht über die Zeit gerettet werden. Obwohl Großziethen nach einem Platzverweis (rote Karte wegen versuchter Tätlichkeit) bereits in Unterzahl spielte, fiel in der Nachspielzeit tatsächlich noch der Ausgleich – leider aus einer klaren Abseitsposition heraus, aber dennoch hochverdient für die Platzherren.
Den Auswärtspunkt kann das Zossener Team aber dennoch als Belohnung vor allem für die erste Halbzeit ansehen, in der man sowohl kämpferisch als auch taktisch eine sehr gute Leistung bot.
Aufstellung: Schultze, Schröder, Kuchenbecker, Gebuhr, Laser, Siwek, Wetzel (Hase), Lupp, Kasubke, Schiemann (Peschka), Steinhöfer Tore: Schiemann (3)
MSV II – Großbeeren II  3:1
Endlich – der erste Saisonsieg und der erste Sieg für den MSV II überhaupt seit knapp einem dreiviertel Jahr. Und letzten Endes war er auch hoch verdient. Nun kann man die kommenden Aufgaben wieder etwas ruhiger angehen.
Die ersten 30 Minuten waren jedoch zum Eier abschrecken. Beide Teams boten überaus unansehnlichen Fußball. Kaum Bewegung, viele Fehlpässe, gänzlich uninspiriert. Daher folgt hierfür der berühmte Mantel des Schweigens. Nach einem schweren Abwehrfehler hatten die Gäste jedoch aus heiteren Himmel eine hundertprozentige Möglichkeit, um in Führung zu gehen, doch zunächst rettete Keeper Patrick Lubitz und dann glücklicherweise das Unvermögen des gegnerischen Stürmers. Dies schien für die Hausherren dann der Weckruf gewesen zu sein. Bis zum Halbzeitpfiff kam der MSV zu mehreren hochkarätigen Chancen. Doch diese blieben alle auf höchst nachlässige Weise ungenutzt, bzw. Großbeerens Keeper reagierte mehrmals bravourös. Aber auch die Grün-Weißen blieben nicht untätig. Zunächst wehrte Lubitz noch einen Freistoß klasse ab, kurze Zeit später wartete die gesamte Zossener Hintermannschaft bei einem Konter vergeblich auf den Abseitspfiff und plötzlich stand es kurz vor dem Seitenwechsel 0:1.
Doch im zweiten Durchgang bewiesen die Gastgeber eine tolle Moral. In der Defensive stand man nun um einiges sicherer – es ging in den zweiten 45 Minuten trotz aller Bemühungen keine ernsthafte Torgefahr mehr von Großbeeren aus – und in der Offensive wurden die Möglichkeiten nun endlich genutzt. David Reichert erzielte nach rund einer Stunde den langersehnten Ausgleich, nach einem schönen Doppelpass mit Marcel Ermisch. Rund zehn Minuten später setzte sich Mathias Steinhöfer auf der rechten Seite durch, sein Solo konnte nur mit einem Foulspiel gestoppt werden. Dieses sah der Referee knapp innerhalb des gegnerischen Strafraums, demzufolge Foulstrafstoß. Diesen verwandelte Ermisch sicher zum 2:1. In der Schlußphase legte er seinen zweiten Treffer nach, diesmal brauchte er nach einem Querpass den Ball aus Nahdistanz nur noch über die Linie zu drücken.
Aufstellung: Lubitz, Schröder, Kuchenbecker, Cernas, Rösch, Reichert, Gatermann (Marco Ermisch), Jurkscheidt (Peschka), Hase (Kasubke), Steinhöfer, Marcel Ermisch Tore: Reichert, Ermisch (2)
Pokal: MSV II – Bestensee II  0:1
Die Meinungen gingen nach dieser Partie auseinander – war das Ausscheiden blamabel, weil der Gegner in der gesamten Spielzeit nur zu zehnt spielte (in den letzten zehn Minuten gar nur zu neunt, da der Torwart sich verletzt hatte), man bestimmt sieben hundertprozentige kläglich vergab und weil man vor allem in den letzten 30 Minuten eklatante koditionelle Schwächen offenbarte? Oder ist die Niederlage doch eher zu verkraften, da man den Pokalwettbewerb eh nur als etwas zweitrangiges ansah und man daher vielen Ersatz- und Ergänzungsspieler die Möglichkeit bot zu spielen und man dennoch zumindest in der ersten Halbzeit recht passablen Fußball bot?
Sei´s drum, der MSV II ist in der ersten Pokalrunde gegen einen höherklassigen Gegner ausgeschieden, der in den letzten Jahren den Aufstieg in die Kreisliga stets knapp verpasst hat – das bleibt unterm Strich, nicht mehr und nicht weniger. Die Gäste, wie bereits erwähnt, in ständiger Unterzahl, hatten die erste Möglichkeit, danach gab es dann einige für den MSV, die jedoch entweder durch den Union-Keeper klasse pariert wurden oder die ans Aluminium klatschten. Zum Ende der ersten Halbzeit war dann aber viel Leerlauf im Spiel. Die Gastgeber schafften es einfach zu selten, aufgrund von Unkonzentriertheiten ihre numerische Überlegenheit auszuspielen.
Die Quittung für diese Nachlässigkeiten kam dann kurz nach dem Wiederanpfiff. Die gesamte Zossener Elf schien dabei gedanklich noch in der Kabine gewesen zu sein. Zunächst wird der Ball in aussichtsreicher Position im Bestenseer Strafraum vertändelt, statt den Abschluß zu suchen. Ein gegnerischer Spieler treibt daraufhin den Ball gemächlich durch das ganze Mittelfeld ohne ernsthaft gestört zu werden. Und der Torschütze schaffte es, seinen Gegenspieler quasi auf dem Bierdeckel auszutanzen und einzunetzen. Nach diesem Treffer bemühten sich die Hausherren zwar um den Ausgleich, doch waren das eher hektische als durchdachte Bemühungen. Erst in der Schlußphase kam man wieder zu drei wirklich guten Möglichkeiten, die sehr leichtfertig vergeben wurden, aber auch Bestensee ließ einige dicke Konterchancen ungenutzt. Somit blieb es am Ende beim knappen, aber verdienten Erfolg für die Gäste.
Aufstellung: Lubitz, Schröder, Laser, D. Senff (Peschka), Rösch, Arndt (Kuchenbecker), Haase, Lupp, Reichert, S. Wetzel (Kasubke), Schiemann
MSV II – Zernsdorf I  3:3
Drittes Spiel, drittes Unentschieden. Die zweite Männermannschaft kommt nicht so richtig in die Gänge und muss bereits jetzt aufpassen, dass sie nicht den Anschluß ans obere Mittelfeld verliert.
Die Partie gegen die ambitionierten Zernsdorfer glich einer Achterbahnfahrt. Nach rund 20 Minuten hätte der MSV bereits vier Tore erzielt haben müssen. Andreas Böcker wählte völlig frei vorm gegnerischen Keeper die ungünstigste Variante, mit dem Außenrist abzuschließen, Marcel Schiemann verfehlte das leere Tor usw. usf. Der Einzige, der in dieser Phase traf, war Marcel Ermisch. Das allerdings war tatsächlich nur der 1:1-Ausgleich, denn vorher hatten die Gäste etwas überraschend getroffen. Nach dem Ausgleich war die Partie eine Weile lang ausgeglichen, ehe Zernsdorf kurz vor der Pause noch einmal die Zügel anzog. Die Gastgeber hatten mächtig Glück, nur den Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 1:2 hinnehmen zu müssen.
Nach dem Seitenwechsel war dann der MSV wieder das aktivere Team. Zeitweise kamen die Gäste kaum geordnet über die Mittellinie, doch erneut stellten sich die Zossener „zu glatt“ im gegnerischen Strafraum an. Erst ein schwerer Torwartfehler ermöglichte Schiemann den 2:2-Ausgleich. Zernsdorf fing sich nun wieder, doch bevor die Mannschaft richtig in Tritt kam, gingen die Gastgeber durch einen leicht abgefälschten Freistoß von Sven Schröder mit 3:2 in Führung. Komischerweise kam es gleich nach diesem Tor zu einem kapitalen Bruch im Zossener Spiel. Zernsdorf berannte nun den MSV-Strafraum und das nicht nur mit der Brechstange, sondern auch mit spielerischen Mitteln. Mehrmals hatte Zossen riesiges Glück, u.a. bei einem Fernschuß, der vom Innenpfosten wieder ins Feld zurücksprang oder als das Tor zwar bereits verwaist, der Winkel aber einen Tick zu spitz für den gegnerischen Angreifer war. Gerade in diesem Spielabschnitt, in dem sich Zossen mit dem Mut der Verzweiflung gegen den Ausgleich stemmte, machte sich der bis dahin recht vernünftig (abgesehen von etlichen Abseitsentscheidungen) pfeifende Schiedsrichter zur Hauptfigur. Ca. zwölf Minuten vor Schluß verweigerte er dem MSV die dritte Auswechslung und ließ auch den zuvor ausgewechselten Spieler nicht mehr zurück auf das Feld. Damit musste man unfreiwillig in Unterzahl die Partie beenden. Als Grund führte er an, die betreffenden Spieler hätten nicht auf dem Spielbogen gestanden – das Gegenteil konnte ihm nach dem Abpfiff schwarz auf weiß bewiesen werden. Ungefähr sieben Minuten vor Spielende fiel dann tatsächlich das 3:3 – hochverdient zwar für Zernsdorf, dennoch aus einer klaren Abseitsposition heraus. Zu anderen Zeiten in dieser Begegnung hätte der Referee dies gepfiffen. Zum Abschluß zückte er gegen Mannschaftskapitän Marcel Vetter in der 90. Minute die gelb-rote Karte. Die gelbe kurz zuvor wegen eines Foulspiels war ganz klar korrekt, aber einen Mannschaftsführer auf die Frage hin, warum man denn nur zu zehnt spielen dürfe, mit hochrotem Kopf wie einen kleinen Jungen anzubrüllen wirkte auch nicht gerade deeskalierend!!!
Wie dem auch sei, mit dem Punkt muss und kann Zossen am Ende leben, denn Zernsdorf hatte letztendlich die besseren Chancen und erwies sich auch spielerisch als sehr harte Nuss. Auf der anderen Seite waren die 90 Minuten sehr fair und respektvoll. Vor allem mit der Offensive sollte der SVZ in diesem Jahr ein deutliches Wort in Sachen Aufstieg mitzureden haben.
 
Aufstellung: Schulze, Vetter, Gebuhr (Cernas), Kuchenbecker, Laser, Reichert, Schiemann, Schröder, Kasubke, A. Böcker (Mücke), Ermisch Tore: Ermisch, Schiemann, Schröder
MSV II – Sperenberg I  0:0
Das zweite Unentschieden in Folge in dieser noch jungen Saison für die zweite Männermannschaft des MSV. Und ähnlich wie in der Vorwoche gegen Groß Machnow ist es ärgerlich, dass es nicht mehr geworden ist.
Die Hausherren waren nahezu die gesamte Spielzeit über die bessere Mannschaft, ließen es aber im gegnerischen Strafraum an letzter Konsequenz vermissen. Es wurde lieber noch einmal quer gespielt, als den Abschluß zu suchen, daher war der MSV nicht in der Lage, einen Treffer zu erzielen. Wirklich hochkarätige Chancen, die den Sperenberger Schlußmann zu Glanzparaden gezwungen hätte, waren daher in den gesamten 90 Minuten Mangelware. In der Defensive hingegen, ließ man die Gäste, die in der Vorwoche immerhin fünf Treffer erzielt haben, kaum zum Zuge kommen. Nur selten wurde es für das Zossener Tor gefährlich und wenn doch, war Schlußmann Marcus Schulze dank seines guten Stellungsspieles zur Stelle.
Achillesferse im Spiel der Gastgeber war also die Offensive, die bis ca. 20 Meter vor dem KSV-Gehäuse recht gefällig agierte, dann aber, wie bereits erwähnt, deutliche Schwächen aufwies. Dennoch kann man mit dem Saisonstart im Großen und Ganzen zufrieden sein.
Aufstellung: Schulze, Vetter, Kuchenbecker, Cernas, Rösch, Laser, Kasubke (Arndt), Schüler (Gatermann), Reichert, Schiemann, S. Wetzel  (Lubitz)
Groß Machnow – MSV II  2:2
Wie ist diese Punkteteilung einzuordnen? Als halbwegs gelungener Neubeginn nach der katastrophalen Abstiegssaison? Oder doch als Fortsetzung eben dieser? Als unglücklicher Punktverlust oder als glücklicher Punktgewinn? Eine genaue Beantwortung wird erst in den kommenden Wochen möglich sein, aber wahrscheinlich wird von allem etwas dabei sein.
Fakt ist, das der MSV zur Halbzeit verdient mit 2:0 führte. Zwar war die Partie von außen nicht sonderlich schön anzusehen, aber in einem erstaunlich emotionslosen Derby boten die Gäste die taktisch bessere Leistung und hatten auch ein Chancenplus. Die Führung erzielte Marcel Ermisch durch einen Foulstrafstoß, nachdem Mathias Steinhöfer mit einem Solo durch die Groß Machnower Abwehr gebrochen war und nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte. Ungefähr zehn Minuten später konnte Sven Schröder nach einer Hereingabe von Ermisch auf 2:0 aus Zossener Sicht erhöhen. Die Hausherren wurden erst zum Ende der Halbzeit in der Offensive etwas gefährlicher, in einer Situation hatte der MSV großes Glück, dass ein Stürmer völlig freistehend den Ball nicht richtig treffen konnte, aber wie erwähnt: zu diesem Zeitpunkt war die Führung verdient.
Dass die Eintracht sich aber nicht von einem 0:2-Rückstand abschrecken lässt, hat sie in ihrem Relegationsspiel vor einigen Wochen bewiesen. Mit den nun lauter werdenden Fans im Rücken schnürte man die Zossener Elf von Beginn des zweiten Durchgangs an in deren eigenen Hälfte ein. Der Knackpunkt der Partie war dann die 57. Minute, als der kurz zuvor bereits verwarnte Schröder sich die Ampelkarte einhandelte. Hier muss man aber deutlich feststellen: der Schiedsrichter verteilte die Karten absolut ungleichmäßig. Auf Groß Machnower Seite ließ er viele taktische Fouls ohne Ermahnung durchgehen und ignorierte auch einige Nickligkeiten. In Überzahl kamen die Platzherren nun zu einer Vielzahl an Möglichkeiten, während bei Zossen zunehmend die Ordnung und die Kräfte schwanden. Ein Freistoß krachte an die Latte des MSV-Tores, kurz darauf parierte Schlußmann Marcus Schulze einen Schuß aus Nahdistanz in Weltklasse-Manier usw. usf. Rund eine Viertelstunde vor Schluß fiel dann aber der längst überfällige Anschlußtreffer und Zossens "Zwote" bewies in der restlichen Spielzeit die aus der letzten Spielzeit schon längst bekannte fehlende Cleverness. In der 85. Minute fiel nämlich tatsächlich der Ausgleich, wobei dem Treffer ein unnötiger Ballverlust vorausging. Kurz darauf handelte sich Patrick Wetzel ebenfalls die gelb-rote Karte ein und man konnte froh sein, dass die Partie nicht übermäßig viel Nachspielzeit hatte.
Aufstellung: Schulze, Vetter, Gebuhr, Lupp, Reichert, Siwek (Kasubke), Kuchenbecker (Schüler), Schröder, Steinhöfer, Ermisch, P. Wetzel Tore: Ermisch, Schröder